Die Ablösung physischer Dokumente durch digitale Prozesse beginnt sich in konkreten Indikatoren für Ressourceneinsparungen niederzuschlagen – ein Trend, der in den Nachhaltigkeitsstrategien von Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt
SANTO DOMINGO. — Jahrzehntelang wurden Umweltinitiativen von Unternehmen vor allem mit Recycling, Aufforstung oder der Reduzierung des Energieverbrauchs in Verbindung gebracht. Die digitale Transformation eröffnet jedoch ein neues Feld der Nachhaltigkeit: die Reduzierung des Papierverbrauchs und des Ressourcenverbrauchs im Zusammenhang mit administrativen Prozessen.
Die Migration von Verträgen, Genehmigungen und anderen Dokumenten auf elektronische Plattformen optimiert nicht nur die Abläufe in Organisationen, sondern reduziert auch den Wasser- und Holzverbrauch sowie die Emissionen aus der Produktion und dem Umgang mit physischen Materialien.
In diesem Zusammenhang berichtete Servicios Digitales Popular, dass die von der Organisation implementierten technologischen Lösungen es ihr ermöglicht hätten, durch elektronische Signaturtools und digitales Dokumentenmanagement mehr als 1,1 Millionen Blatt Papier einzusparen.
Wenn Effizienz auch der Umwelt zugutekommt
Laut Angaben des Unternehmens hat dieser Digitalisierungsprozess auch dazu beigetragen, den Ausstoß von rund 196.000 Kilogramm Kohlenstoff zu vermeiden, mehr als zwei Millionen Liter Wasser einzusparen und mehr als 83.000 Kilogramm Holz zu schonen.
Die Institution erklärte, dass Plattformen wie AZUL und AVANCE Prozesse ersetzt hätten, die zuvor das Drucken, die physische Speicherung und die Übermittlung von Dokumenten zur Unterzeichnung erforderten, und dass diese Verfahren nun elektronisch und rechtsgültig durchgeführt werden könnten.
Im Fall von AVANCE gab das Unternehmen an, dass die Plattform von 2022 bis Mai dieses Jahres dazu beigetragen hat, 238.144 Blatt Papier einzusparen, zusätzlich zur Reduzierung von Emissionen und Abfällen, die mit der herkömmlichen Dokumentenverwaltung verbunden sind.
Nachhaltigkeit umfasst auch Prozesse
Eugene A. Rault Grullón, Executive Vice President von Popular Digital Services, merkte an, dass die Einbindung dieser Tools Teil einer Strategie sei, die darauf abziele, operative Effizienz und Nachhaltigkeit zu vereinen.
„Die Implementierung digitaler Tools ist Teil unserer Vision, den Wandel hin zu mehr Effizienz, Agilität und Nachhaltigkeit weiter voranzutreiben. Neben der Ressourceneinsparung haben uns diese Lösungen ermöglicht, Prozesse zu optimieren und sowohl unseren Kunden als auch unseren internen Teams ein schnelleres und effizienteres Erlebnis zu bieten“, sagte er.
Laut der Organisation zielt diese Art von Initiative darauf ab, eine durch technologische Innovation unterstützte Organisationskultur zu stärken, wobei die Digitalisierung als Mittel zur Reduzierung der Umweltauswirkungen des täglichen Betriebs eingesetzt wird.
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