Hausbaubeginn : Kann ein Beitrag von 50 RD$-Pesos zum Bau anständiger Häuser beitragen ?

Kann eine Spende von 50 RD$-Pesos zum Bau von menschenwürdigem Wohnraum beitragen?

SANTO DOMINGO.— Für Tausende von Familien bleibt der Zugang zu angemessenem Wohnraum eine der größten Herausforderungen. Neben dem bloßen Besitz eines Hauses bedeutet ein sicheres Dach über dem Kopf oft auch mehr Sicherheit für den Einzelnen und sein soziales Umfeld.

Ausgehend von dieser Realität präsentierte die Fundación Futuro Cierto eine Initiative, die darauf abzielt, ihre Wohnungsbau- und umfassenden Entwicklungsprogramme in gefährdeten Gemeinden im ganzen Land durch ein Netzwerk solidarischer Beiträge von Bürgern, Unternehmen und Institutionen auszuweiten.

Laut der Organisation beinhaltet der Vorschlag einen jährlichen Mindestbeitrag von 50 RD$ pro Familienmitglied in der Dominikanischen Republik sowie Beiträge von im Ausland lebenden Dominikanern und von öffentlichen und privaten Einrichtungen, die an der Unterstützung sozialer Projekte interessiert sind.

Die Stiftung, deren Vorsitz der Franziskanerpater Fray José María Guerrero innehat, berichtete, dass sie derzeit Projekte in Gemeinden wie Rancho La Guardia in der Gemeinde Hondo Valle in der Provinz Elías Piña durchführt und darüber hinaus zukünftige Interventionen in Villa Duarte und im Sektor Valiente in Santo Domingo Este plant.

Mehr als nur der Bau eines Hauses

Laut Fundación Futuro Cierto beschränkt sich das Programm nicht auf den Bau von Häusern, sondern zielt darauf ab, Familien mit Bildungs-, Umwelt- und technischen Schulungsinitiativen zu unterstützen, die zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen beitragen.

Die Organisation erklärte, dass sie seit ihrer Gründung im Jahr 2013 36 Häuser in Rancho La Guardia in der Provinz Elias Piña gebaut habe und Alphabetisierungsprogramme, Jugendschulungen und Projekte zur regenerativen Landwirtschaft entwickle, die darauf abzielten, die lokale Wirtschaft zu stärken.

Für Fray José María Guerrero besteht das Ziel darin, eine Kultur der Solidarität zu fördern, die den Umfang dieser Maßnahmen erweitert und einer größeren Anzahl gefährdeter Haushalte zugutekommt.

Wohnen als Entwicklungsinstrument

Die Organisation ist der Ansicht, dass die Verbesserung der Wohnverhältnisse mit Möglichkeiten zur Bildung, zum Unternehmertum und zum Umweltschutz einhergehen sollte, um eine nachhaltige Wirkung auf die Gemeinschaften zu erzielen.

In diesem Zusammenhang rief die Stiftung private Unternehmen, internationale Kooperationsagenturen, öffentliche Institutionen und Bürger dazu auf, verschiedene Formen der technischen und finanziellen Zusammenarbeit zu erkunden, die dieses Modell der sozialen Intervention stärken würden.

Nach Angaben der Organisation besteht das Ziel darin, ein Unterstützungsnetzwerk aufzubauen, das in der Lage ist, die derzeit in der Provinz Elías Piña entwickelten Programme auszuweiten und sie schrittweise auf andere Gemeinden des Landes mit hoher Armut auszudehnen.

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Luisa Saldaña
Luisa Saldaña
Journalistin mit Erfahrung in digitalen und Printmedien. Jurastudentin mit Interesse an Wirtschaftsentwicklung und den Schnittstellen von Wirtschaft, Stadt und Gesellschaft. Schreiben ist für mich ein Weg, die Welt um uns herum zu erforschen und zu verstehen.
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