SANTO DOMINGO.– Die Flughäfen in der Dominikanischen Republik ergreifen Maßnahmen, um Programme für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität zu stärken und die Qualität der ihnen angebotenen Dienstleistungen zu verbessern.
Das Zivilluftfahrtamt (JAC) hielt die erste Sitzung des Nationalen Erleichterungskomitees (CNF) dieses Jahres ab, in der das Thema auf Passagiere mit eingeschränkter Mobilität (PRM) ausgerichtet war. Dabei wurden eine Reihe von Maßnahmen detailliert vorgestellt, die zur Verbesserung der Sicherheit für dieses Segment der Nutzer umgesetzt werden sollen.
Der Begriff „Passagiere mit eingeschränkter Mobilität“ umfasst Rollstuhlfahrer, Personen mit körperlichen, sensorischen oder geistigen Behinderungen, ältere Erwachsene, deren Mobilität altersbedingt eingeschränkt ist, und Personen, die durch vorübergehende Verletzungen beeinträchtigt sind.
Bei dem Treffen erläuterten Vertreter des internationalen Flughafens Punta Cana die barrierefreien Maßnahmen im Terminal, darunter Rampen, Aufzüge, angepasste Geräte und spezialisierte Unterstützung, die alle darauf abzielen, würdevolle und sichere Bedingungen zu gewährleisten. Die Sitzung wurde von Héctor Porcella, dem Präsidenten des JAC und des CNF, geleitet.
Haben Nutzer mit eingeschränkter Mobilität ein Recht auf eine sichere und unabhängige Reise?
Gemäß dem Air Carrier Access Act von 1986 (ACAA) haben Menschen mit eingeschränkter Mobilität das Recht auf einen qualitativ hochwertigen, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Service. Dieses Gesetz enthält Bestimmungen, die Fluggesellschaften die Diskriminierung von Passagieren mit Behinderung untersagen und Leistungen wie die Bereitstellung von Rollstuhlhilfe am Flughafen als grundlegende Bürgerrechte verankern.
Dieses Gesetz, die sogenannte „Rollstuhlregelung“, gewährleistet sichere Beförderungsbedingungen für Flugreisende mit Behinderungen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Es wurde am 17. Dezember 2024 vom US-Verkehrsministerium (DOT) erlassen und im Federal Register (89 FR 102398) veröffentlicht. Die Regelung trat am 16. Januar 2025 in Kraft, wobei für einzelne Anforderungen unterschiedliche Fristen gelten. Die Frist für die Umsetzung der Schulungsanforderungen erstreckt sich bis Juni 2026.
Barrierefreie Umgebungen und Beschilderung
Der technische Teil des Treffens umfasste den Beitrag von Kerkdenny Medina, Analystin für Barrierefreiheit und Design beim JAC, die die Anforderungen an Beschilderung, Wegweiser und Unterstützung erläuterte.
Ihr Vorschlag unterstrich die Notwendigkeit barrierefreier Umgebungen, die Autonomie, Verständnis für die Abläufe am Flughafen und mehr Sicherheit für dieses Passagiersegment ermöglichen.
An der Veranstaltung nahmen auch Vertreter der Branche teil, die die jüngsten Ergebnisse des Nationalen Plans zur Erleichterung des Luftverkehrs analysierten, der während der Hochsaison 2025-2026 umgesetzt wurde.
Die Vorbereitungen wurden auch im Hinblick auf das in diesem Jahr von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) durchzuführende Luftsicherheitsaudit überprüft, wobei der Schwerpunkt auf der Einhaltung internationaler Standards lag.
Der Nationale Erleichterungsausschuss hält vierteljährliche Sitzungen ab, um Richtlinien und Verfahren zu koordinieren, die die Einreise, den Transit und die Ausreise von Passagieren, Flugzeugen und Fracht im Einklang mit den geltenden internationalen Vorschriften erleichtern.
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