Die erste Phase umfasst die Renovierung ikonischer Räumlichkeiten, Verbesserungen der Zugänglichkeit und neue Serviceleistungen für Besucher
SANTO DOMINGO– Seit seiner Eröffnung hat sich der Nationale Botanische Garten Dr. Rafael María Moscoso als einer der wichtigsten Naturräume der Dominikanischen Republik etabliert. Seine Pflanzensammlungen, wissenschaftlichen Forschungsprogramme und Bildungsangebote haben ihn zu einem Vorbild für den Erhalt der Biodiversität und zu einem Treffpunkt für Studierende, Forschende und Besucher gemacht.
Mit dem Ziel, dieses Erbe zu stärken und es auf die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte vorzubereiten, präsentierte das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen am Mittwoch die erste Phase eines umfassenden Plans zur Modernisierung und institutionellen Stärkung, der Verbesserungen in den Bereichen Infrastruktur, Zugänglichkeit, Dienstleistungen und Forschung umfasst, so die Behörde.
Renovierung von repräsentativen Räumen
Zu den wichtigsten Maßnahmen, die in dieser Phase durchgeführt wurden, gehören die Umgestaltung des Haupteingangs, die Sanierung der markanten Kuppeln und der Bau eines neuen Sicherheits- und Überwachungsbereichs.
Darüber hinaus wurden die Sanitäranlagen an die Kriterien der universellen Zugänglichkeit angepasst und eine medizinische Ambulanz mit Stillraum eingerichtet, um die Serviceleistungen für Besucher zu verstärken.
Zu den restaurierten Bereichen gehörte der Japanische Garten mit seinem traditionellen Teehaus, der als einer der repräsentativsten und beliebtesten Bereiche des Geländes gilt.
Bei der Präsentation der Arbeiten wies Umweltminister Paíno Henríquez darauf hin, dass die Maßnahmen einer Vision verantwortungsvoller Naturschutzmaßnahmen entsprechen, die darauf abzielen, die ökologischen und wissenschaftlichen Werte des Botanischen Gartens zu bewahren.
Eine zweite Phase konzentrierte sich auf Wissenschaft und Naturschutz
Die Behörden gaben bekannt, dass der Modernisierungsprozess mit einer neuen Phase fortgesetzt wird, die auf die Stärkung der wissenschaftlichen Infrastruktur der Institution abzielt.
Zu den geplanten Maßnahmen gehören die Modernisierung der Botanischen Abteilung, Verbesserungen am Nationalherbarium und die Anpassung des Pavillons für Wasserpflanzen, Bereiche, die als grundlegend für die Erforschung und den Erhalt der dominikanischen Biodiversität gelten.
Das Projekt umfasst auch die Renovierung von Wanderwegen, Servicebereichen, Speiseräumen und Lagerhallen als Teil einer Strategie zur Optimierung sowohl des Besuchererlebnisses als auch der Arbeitsbedingungen des technischen Personals.
Umweltsanierung und nachhaltige Technologie
Als Teil der zukünftigen Arbeiten kündigte das Umweltministerium die Wiederherstellung des sogenannten Großen Canyons durch den Einsatz der Ozontechnologie an. Dieses System soll die Wasserqualität verbessern, ohne die in dem Gebiet vorkommende Flora und Fauna zu beeinträchtigen.
Die Initiative umfasst auch die Installation von Solarbeleuchtung, um die Nachhaltigkeit und Energieeffizienz auf dem Gelände zu stärken.
Laut der Institution sind diese Maßnahmen Teil einer umfassenderen Vision, die darauf abzielt, die strategische Umweltinfrastruktur für Naturschutz, wissenschaftliche Forschung und Umwelterziehung im Land zu modernisieren.
Ein Bereich, der sich seinem fünften Jahrzehnt nähert
Im Rahmen der Veranstaltung hob der Direktor des Nationalen Botanischen Gartens, Pedro Nolasco Suárez Espino, hervor, dass sich die Institution seit ihrer Gründung in einer der wichtigsten Phasen des Wandels befinde.
Die Präsentation dieser ersten Phase erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Botanische Garten sein 50-jähriges Bestehen feiert und sich als eines der wichtigsten Zentren für Naturschutz und wissenschaftliche Forschung in der Dominikanischen Republik etabliert hat.
Laut Umweltministerium sollen die Maßnahmen sicherstellen, dass der Standort auch weiterhin eine Schlüsselrolle beim Schutz der biologischen Vielfalt, der Generierung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Umwelterziehung künftiger Generationen spielt.
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