SANTO DOMINGO.– Anlässlich des Welttags der Ozeane, der am vergangenen Montag, dem 8. Juni, begangen wurde, präsentierte das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen die wichtigsten Fortschritte, die die Dominikanische Republik zur Stärkung des Schutzes mariner Ökosysteme erzielt, von der Ausweitung von Schutzgebieten bis hin zu Rettungs- und Überwachungsprogrammen für bedrohte Arten.
Die Institution hob hervor, dass das Land weiterhin eine Agenda verfolgt, die auf den Schutz der Küsten- und Meeresressourcen ausgerichtet ist und durch wissenschaftliches Monitoring, die Wiederherstellung gefährdeter Ökosysteme sowie die Einhaltung internationaler Verpflichtungen in Bezug auf ökologische Nachhaltigkeit und Klimaresilienz unterstützt wird.
Schutzgebiete und wissenschaftliche Überwachung
Im Rahmen einer eigens organisierten Podiumsdiskussion zur Gedenkfeier berichteten Techniker des Vizeministeriums für Küsten- und Meeresressourcen über Fortschritte bei der Stärkung von Meeresschutzgebieten und Initiativen zur Verbesserung der Erhaltungskapazitäten der dominikanischen Meeresökosysteme.
Zu den besprochenen Themen gehörten die Ergebnisse der Beteiligung der Dominikanischen Republik an der Internationalen Walfangkommission sowie die Fortschritte der globalen 30x30-Initiative, die den Erhalt terrestrischer und mariner Ökosysteme für die kommenden Jahrzehnte fördert.
Meeresschildkröten und die Rückkehr von Juan Pedro
Die Veranstaltung diente auch dazu, einige der Artenschutzprojekte vorzustellen, die in verschiedenen Teilen des Landes entwickelt werden.
Dazu gehören die Überwachungs- und Schutzprogramme für Meeresschildkröten sowie die Rettungs- und Rehabilitationserfahrung der Seekuh „Juan Pedro“, deren Wiedereinführung in ihren natürlichen Lebensraum als einer der beispielhaften Fälle des vom Land geförderten Meeresschutzes präsentiert wurde.
Laut der Organisation sind diese Initiativen Teil einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielt, gefährdete Arten zu erhalten und die Gesundheit der Küstenökosysteme zu stärken.
Über die Strandreinigung hinausgehend
Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen führte das Umweltministerium gemeinsam mit Mitarbeitern und Partnerorganisationen einen Aufräumtag im Bereich des Fort San Gil an der Uferpromenade Malecón von Santo Domingo durch.
Die Institution betonte jedoch, dass der Schutz der Ozeane kontinuierliche Maßnahmen erfordert, die über die Abfallsammlung hinausgehen, darunter die Generierung wissenschaftlicher Informationen, die Wiederherstellung von Ökosystemen und die nachhaltige Bewirtschaftung mariner Ressourcen.
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