SANTO DOMINGO. – Der dominikanische Verband der Kurzzeitvermietungsunternehmen (ADORECO) hat am Freitag das Tourismusministerium (MITUR) aufgefordert, die Frist für die öffentliche Konsultation zum Resolutionsentwurf zur Regulierung von Kurzzeitvermietungen im Land zu verlängern, da der Vorschlag aufgrund seiner Auswirkungen auf Tausende von Akteuren, die mit dieser Tätigkeit verbunden sind, einer umfassenderen technischen und rechtlichen Analyse bedarf.
Die Organisation rief Eigentümer, Manager, Investoren, Betreiber und Dienstleister dazu auf, den Resolutionsentwurf zu prüfen und Kommentare abzugeben, bevor die Konsultationsfrist am 22. Juli abläuft.
Laut ADORECO schlägt das derzeit in Konsultation befindliche Dokument ein Regulierungsmodell vor, das Kurzzeitvermietungen ausschließlich aus der Perspektive des Tourismus betrachtet und andere Formen der vorübergehenden Nutzung außer Acht lässt, die, wie ADORECO behauptet, Teil der aktuellen Realität des Immobilienmarktes sind.
Sie stellen den Ansatz des Projekts in Frage
Die Organisation erklärte, der Hauptgrund für die Bedenken liege in der Definition von Kurzzeitvermietungen, da sich diese Art von Unterkunft weiterentwickelt habe und heute auch Bedürfnissen wie Geschäftsreisen, akademischen Aufenthalten, berufsbedingten Umzügen und anderen Formen der vorübergehenden Nutzung gerecht werde.
Laut dem Verband könnte eine Beschränkung der Regulierung auf den Tourismussektor zu einem „partiellen und unzureichenden“ Regulierungsrahmen führen, der nicht in der Lage ist, auf die Vielfalt der Nutzungen dieser Immobilientypen einzugehen.
In der Erklärung wurde außerdem betont, dass die Resolution nicht nur administrative Anforderungen festlegen, sondern auch den Rahmen definieren würde, innerhalb dessen Tausende von Eigentümern die Nutzung und den Genuss ihrer Immobilien ausüben könnten, was Auswirkungen auf Investitionen und Rechtssicherheit in diesem Sektor hätte.
Sie bitten um ein technisches Treffen
Im Rahmen ihrer Vorschläge forderte ADORECO das Tourismusministerium auf, die Frist für öffentliche Konsultationen zu verlängern und eine technische Arbeitsgruppe mit Vertretern der Branche einzurichten.
Er schlug außerdem vor, die in der Initiative vorgesehenen Anforderungen und Fristen zu überprüfen und zu harmonisieren sowie differenzierte Regeln je nach Art und Umfang derjenigen festzulegen, die Kurzzeitvermietungstätigkeiten ausüben.
Die Organisation teilte mit, dass sie derzeit eine technische und rechtliche Analyse des Entschließungsentwurfs durchführt und auch weiterhin Diskussionsforen fördern wird, um während des Konsultationsprozesses Anmerkungen vorzubringen.
Aufruf zur Teilnahme
ADORECO rief alle Akteure im Bereich der Kurzzeitvermietung dazu auf, den vom Tourismusministerium veröffentlichten offiziellen Text zu konsultieren und ihr Recht wahrzunehmen, innerhalb der festgelegten Frist Kommentare und Anmerkungen einzureichen.
Der Verband bekräftigte außerdem seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Behörden beim Aufbau eines Regulierungsrahmens, der nach seinen Angaben die Formalisierung, Transparenz und Rechtssicherheit des Sektors stärken würde, ohne dessen Entwicklung zu beeinträchtigen.
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