SANTO DOMINGO – Die Festlegung des richtigen Mietpreises ist eine der wichtigsten Entscheidungen für jeden Vermieter. Immobilienexperten warnen jedoch davor, dass viele Vermieter weiterhin Fehler begehen, die sich direkt auf die Rentabilität ihrer Immobilien auswirken, Leerstandszeiten verlängern und sogar die Gewinnung zuverlässiger Mieter erschweren.
Eine von Idealista veröffentlichte Analyse besagt, dass die Festlegung des Preises einer Mietimmobilie weit mehr erfordert, als nur Online-Anzeigen anzusehen oder zu berechnen, wie viel Geld der Eigentümer verdienen möchte.
Dies sind drei der häufigsten Fehler.
1. Legen Sie den Preis nach Ihren persönlichen Bedürfnissen und nicht nach dem Markt fest
Einer der häufigsten Fehler ist, den Mietpreis auf der Grundlage der Hypothekenzahlung, der persönlichen Ausgaben oder der vom Eigentümer erwarteten Rendite festzulegen, anstatt das tatsächliche Verhalten des Marktes zu analysieren.
Die von Idealista befragten Experten weisen darauf hin, dass ein übermäßig hoher Preis dazu führen kann, dass eine Immobilie monatelang leer steht, während ein zu niedriger Preis die Rentabilität der Investition erheblich mindert.
Berechnungen von Experten auf dem digitalen Blog Occident zufolge kann das Leerstehen einer Wohnung für zwei Monate einen Verlust von etwa 17 % der erwarteten jährlichen Mieteinnahmen bedeuten.
Aus diesem Grund empfehlen Fachleute, Angebot und Nachfrage in der Region, die durchschnittliche Vermarktungszeit und die spezifischen Merkmale der Immobilie zu analysieren, bevor man einen Preis festlegt.
2. Sich nicht ausschließlich auf Anzeigen in Immobilienportalen verlassen
Ein weiterer häufiger Fehler ist es, die auf Immobilienplattformen veröffentlichten Preise als alleinige Referenz zu verwenden.
Laut von Infobaespiegeln die Anzeigen die Erwartungen der Eigentümer wider, aber nicht unbedingt den tatsächlichen Wert, zu dem die Verträge letztendlich abgeschlossen werden.
Eine Immobilie, die wochen- oder monatelang inseriert wird, zeigt möglicherweise, dass der festgelegte Preis nicht den Marktbedingungen entspricht.
Experten von Alquiler Protegido erklären, dass Faktoren wie Ausrichtung, Gebäudehöhe, Erhaltungszustand, Energieeffizienz, Verfügbarkeit eines Aufzugs oder die tatsächliche Nachfrage in der Branche erhebliche Unterschiede zwischen scheinbar ähnlichen Objekten hervorrufen können.
Daher empfehlen Studien beider Fachportale, sich auf abgeschlossene Transaktionen, Marktberichte und aktuelle Vergleichsstudien zu stützen, anstatt die Entscheidung ausschließlich auf im Internet sichtbare Preise zu stützen.
Laut Rentilaist ein weiterer kostspieliger Fehler die Festlegung eines Preises, ohne grundlegende Aspekte wie Lage, Größe, Zustand der Immobilie, Ausstattung, durchgeführte Renovierungen oder das Profil des Mieters, den man ansprechen möchte, richtig zu bewerten.
3. Die tatsächlichen Merkmale und die Entwicklung des Marktes nicht berücksichtigen
Urbania warnt außerdem davor, dass sich der Mietmarkt ständig verändert und dass eine Strategie, die vor zwei Jahren noch gültig war, heute möglicherweise nicht mehr wirksam ist.
Faktoren wie Zinssätze, verfügbares Angebot, Lebenshaltungskosten und Wohnraumnachfrage können die Zahlungsfähigkeit potenzieller Mieter erheblich beeinflussen.
Die befragten Quellen stimmen darin überein, dass ein wettbewerbsfähiger Preis nicht unbedingt der niedrigste oder der höchste ist, sondern vielmehr derjenige, der ein Gleichgewicht zwischen Rentabilität, Vermietungsgeschwindigkeit und Zugang zu Mietern mit nachgewiesener Zahlungsfähigkeit herstellt.
Ein falscher Preis kann teurer sein als ein Rabatt
Das Vermietungsunternehmen Flores y Burgosargumentiert, dass der Hauptfehler vieler Vermieter darin bestehe, zu glauben, dass das unbefristete Warten auf einen besseren Preis keine Verluste verursache.
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