Von Manuel Medina
El Inmobiliario
SANTO DOMINGO. – Als Reaktion auf mutmaßliche Fälle von Fehlverhalten im Immobiliensektor bereitet sich die dominikanische Auslandsgemeinschaft auf die Teilnahme an dem Treffen „Den dominikanischen Traum schützen “ vor, einer gemeinsamen Initiative von Konsularbehörden und Experten, um Leitlinien und Instrumente bereitzustellen, die sichere Transaktionen gewährleisten.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 30. April 2025, in der Juan-Pablo-Duarte-Schule im Herzen von Washington Heights statt, einem der Viertel Manhattans mit der höchsten Konzentration an Dominikanern. Es werden 200 bis 300 Teilnehmer erwartet, Beginn ist um 17:30 Uhr.
Die Maßnahme zielt darauf ab, das Vertrauen der Dominikaner zu stärken, die in ihrem Herkunftsland investieren möchten, aber aufgrund mangelnden Wissens oft Risiken ausgesetzt sind.
Alberto Bogaert, Präsident des Verbandes der Immobilienmakler und -unternehmen (AEI), einer an der Veranstaltung teilnehmenden Organisation, gab die Informationen an El Inmobiliarioweiter. Das vom Vertreter des dominikanischen Verbandes übermittelte Dokument führt aus, dass ein Programm mit Reden von Persönlichkeiten wie den Konsuln Jesús Vásquez und Bertico Santana, dem Kongressabgeordneten Adriano Espaillat, dem Senator Luis Sepúlveda und dem dominikanischen Ombudsmann Pablo Ulloa zusammengestellt wurde, die die Bedeutung institutioneller Unterstützung für die Diaspora hervorheben werden.
Den Angaben zufolge erhalten die Teilnehmer Hinweise zu bewährten Investitionspraktiken, Projektkonzeption, Due-Diligence-Prüfungen und den vom Ministerium für Wohnen, Habitat und Gebäude (MIVHED) bereitgestellten Instrumenten. Der Tag schließt mit einer Podiumsdiskussion mit Experten verschiedener Fachrichtungen, die die wichtigsten rechtlichen, steuerlichen und regulatorischen Herausforderungen für die Diaspora bei Investitionen in der Dominikanischen Republik erörtern werden.
„Protecting the Dominican Dream“ stellt eine konkrete Antwort auf eine latente Sorge unter den im Ausland lebenden Dominikanern dar, die in den letzten Jahren 70 % der Hauskäufer im Land ausmachten.
Neben der Verhinderung von Immobilienbetrug zielt die Aktivität darauf ab, das Vertrauensverhältnis zwischen der Diaspora und den Institutionen, die für den Schutz ihrer Rechte verantwortlich sind, zu stärken.




