Die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) erreichten 1.086,1 Millionen US-Dollar, was 21,5 % der gesamten im Land eingegangenen Investitionen entspricht
SANTO DOMINGO.- Spanien positionierte sich im Jahr 2025 als wichtigster ausländischer Investor in der Dominikanischen Republik. Die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) erreichten 1.086,1 Millionen US-Dollar, was 21,5 % der gesamten Investitionen des Landes entspricht. Diese Daten wurden von der spanischen Handelskammer in der Dominikanischen Republik (CAMACOES) auf Basis von Zahlen der Zentralbank analysiert.
Das Ergebnis markiert eine Veränderung der traditionellen Investitionsdynamik und verdrängt die Vereinigten Staaten auf den zweiten Platz mit 1.042,8 Millionen US-Dollar, was 20,7 % der erhaltenen ausländischen Direktinvestitionen entspricht.
Auf Grundlage dieser Daten zeigt das Verhalten des ausländischen Kapitals einen ausgewogeneren Wettbewerb zwischen den wichtigsten internationalen Partnern, wobei Europa auf dem dominikanischen Markt an Boden gewinnt.

Mehr als nur Kapital: eine strategische Wette
CAMACOES interpretiert dieses Ergebnis als Zeichen der Konsolidierung und nicht als Einzelfall. Die Organisation sieht darin einen Ausdruck des Vertrauens der Wirtschaft und der Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern.
„Wir erleben eine Festigung des langfristigen Engagements. Spanien bringt nicht nur Kapital ein, sondern auch Technologietransfer und nachhaltige Managementmodelle“, erklärte Paco Pérez, Präsident der Organisation.
Tourismussektor und auf Energieprojekte konzentriert haben – zwei Schlüsselbereiche für das Wachstum und die wirtschaftliche Transformation des Landes.
Dies geschieht zusätzlich zu einem gesteigerten Interesse am Immobilien- und Bausektor sowie an Investitionen in Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Handel, Industrie und Freihandelszonen.
Ein Umfeld, das Kapital anzieht
Spaniens Position als führender Investor ist auch mit dem wirtschaftlichen Umfeld der Dominikanischen Republik verknüpft. Die Organisation betont, dass das Land weiterhin eines der attraktivsten Ziele für ausländische Investitionen in der Karibik darstellt.
In diesem Zusammenhang werden makroökonomische Stabilität, Rechtssicherheit und die Fähigkeit des lokalen Marktes, Investitionen in verschiedenen Sektoren aufzunehmen, als bestimmende Faktoren für dieses Ergebnis hervorgehoben.
„Die Führungsrolle Spaniens ist der beste Indikator dafür, dass das dominikanische Geschäftsökosystem wettbewerbsfähig und sicher ist“, sagte Pérez mit Blick auf die Leistung des Landes bei der Anwerbung internationalen Kapitals.
Weitere Spieler am Spielbrett
Hinter Spanien und den Vereinigten Staaten komplettieren Italien mit 371,6 Millionen US-Dollar, Panama mit 268 Millionen US-Dollar und Mexiko mit 266,3 Millionen US-Dollar das Ranking der ausländischen Investitionen im Jahr 2025, was eine Diversifizierung der Herkunft der Kapitalströme verdeutlicht.
Dieses Verhalten bestätigt einen Trend hin zu einer stärkeren Beteiligung verschiedener internationaler Akteure an der dominikanischen Wirtschaft, in einem Szenario, in dem ausländische Investitionen weiterhin ein wichtiger Wachstumsmotor sind.
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