SANTO DOMINGO– Im Rahmen des Kongresses Botanical Bridges 2024 in Cartagena de Indias, Kolumbien, stellte die Piñero-Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten von Santo Domingo das Projekt „Maßnahmen zur Verbesserung der Pflanzenbiodiversität in Playa Nueva Romana in San Pedro de Macorís, Dominikanische Republik“ vor.
Das Projekt, das seit 2019 in den Grünanlagen von Playa Nueva Romana umgesetzt wird, hat zum Hauptziel die Wiederherstellung und Verbesserung der pflanzlichen Artenvielfalt im Umfeld des Wohnprojekts und des Golfplatzes, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.
„Zu den von der Piñero-Gruppe durchgeführten Maßnahmen gehören die Entfernung invasiver Arten, die Anpflanzung einheimischer Bäume, Sträucher und krautiger Pflanzen sowie die Förderung von Elementen, die die natürliche Samenverbreitung begünstigen und somit die spontane Regeneration erleichtern. Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur Wiederherstellung der verloren gegangenen Artenvielfalt bei, sondern verbessern auch die Umweltqualität der Region“, heißt es in der Pressemitteilung.
Er fügt hinzu, dass ein wesentlicher Bestandteil des Projekts die Schädlings- und Krankheitsbekämpfung in der Flora ist, während gleichzeitig ein organisches Pflanzenernährungssystem auf Basis natürlicher Extrakte implementiert wird. Zudem werden alternative Methoden der ökologischen Verwertung von Pflanzenabfällen angewendet, die auf Kohlenstoffbindung und natürliche Bodenanreicherung abzielen.
„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einer so wichtigen Institution für den Naturschutz wie dem Nationalen Botanischen Garten und darüber, unsere Erfahrungen und Erkenntnisse auf dem Botanical Bridges Congress 2024 zu teilen und so zum globalen Wissensaustausch zwischen öffentlichen und privaten Institutionen für eine nachhaltige Zukunft beizutragen“, sagte Pablo del Toro, Leiter Umwelt bei Grupo Piñero.
Die Unternehmensgruppe betont, dass die Initiative das Engagement der Grupo Piñero für den Umweltschutz und die Förderung nachhaltiger Praktiken unterstreicht. „In Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten von Santo Domingo ist sie ein Paradebeispiel dafür, wie lokales Handeln mit globalem Bewusstsein verknüpft werden kann. Durch diese Partnerschaften werden Brücken geschlagen, die nicht nur die Artenvielfalt bewahren, sondern auch ein dauerhaftes Engagement für eine nachhaltige Umwelt fördern.“.
Kongress
Der Kongress hat zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen botanischen Gärten, Pflanzenliebhabern und Forschungszentren in der Karibik und Mittelamerika zu fördern. Die Region zeichnet sich durch ihre einzigartige Artenvielfalt aus, ist aber erheblichen Bedrohungen wie Lebensraumverlust, invasiven Arten und den Auswirkungen des Klimawandels ausgesetzt. Diese Vernetzung der Naturschutzinstitutionen wurde als entscheidend für den Erhalt dieses wertvollen Erbes hervorgehoben.
Im Verlauf des Treffens wurde der Austausch von Wissen und Ressourcen als entscheidendes Element für die Entwicklung gemeinsamer Strategien hervorgehoben. Die Zusammenarbeit zwischen botanischen Gärten, Forschungseinrichtungen und lokalen Gemeinschaften erwies sich als wesentliche Säule zur Bewältigung aktueller Bedrohungen.




