SANTO DOMINGO – Die dominikanische Regierung kündigte die Durchführung einer landesweiten Überprüfung von Geschäftsgenehmigungen und -lizenzen an, um den illegalen Handel einzudämmen und den fairen Wettbewerb auf dem lokalen Markt zu stärken.
Die Maßnahme wurde von Eduardo Sanz Lovatón, Minister für Industrie, Handel und KMU, während einer Sitzung des Koordinierungsausschusses gegen illegalen Handel im Hauptsitz des Ministeriums für Industrie, Handel und KMU (MICM) bekannt gegeben.
Laut der Kommunikationsabteilung des MICM umfasst die Initiative eine umfassende Überprüfung der Geschäftsgenehmigungen im ganzen Land, begleitet von neuen Rückverfolgbarkeitsmetriken und einer Stärkung der Steuerkontrollen, mit dem Ziel, Unregelmäßigkeiten im Geschäftsverkehr aufzudecken.
Die Maßnahmen werden vomSpezialkorps für die Kontrolle von Brennstoffen und Warenhandel (CECCOM) mit Unterstützung von Institutionen wie der Generaldirektion für Zoll (DGA) und der Generaldirektion für Binnensteuern (DGII) in Abstimmung mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft durchgeführt.
Während des Treffens erklärte Sanz Lovatón, dass der illegale Handel eine erhebliche Herausforderung für die dominikanische Wirtschaft darstelle, da er nicht nur zu Steuerausfällen führe, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der gesetzestreuen Unternehmen beeinträchtige.
„Die Regierung hört dem produktiven Sektor zu. Jede von den Wirtschaftsverbänden geäußerte Sorge wird nun in konkrete Maßnahmen der Aufsicht und Genehmigungsprüfung umgesetzt“, erklärte der Beamte.
Der Leiter des MICM betonte außerdem, dass die Behörden darauf achten, dass kommerzielle Aktivitäten im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen durchgeführt werden.
„Wer in der Dominikanischen Republik tätig ist, wird dies im Rahmen des Gesetzes tun. Unsere Mission ist es, unlauteren Wettbewerb zu bekämpfen, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und die Gesundheit der Verbraucher zu schützen“, erklärte er.
An der Sitzung nahmen der Minister für Finanzen und Wirtschaft, Magín Díaz, der Arbeitsminister, Eddy Olivares, der Geschäftsführer von Pro Consumidor, Eddy Alcántara, sowie Vertreter der Wirtschaft, darunter Direktoren des Industrieverbandes der Dominikanischen Republik (AIRD), teil.
Die Razzia erfolgt im Zuge verstärkter Maßnahmen gegen illegalen Handel im Land. In den letzten Jahren umfassten die von staatlichen Stellen geleiteten Operationen auch Inspektionen von Unternehmen, die Waren aus Asien importieren, um die Einhaltung von Steuer- und Handelsvorschriften zu gewährleisten.
Mit diesen Maßnahmen will die Regierung die Lücken schließen, die den Warenverkehr ohne fiskalische oder sanitäre Absicherung ermöglichen, und gleichzeitig die Marktüberwachung und den Verbraucherschutz stärken.
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