Er rät neuen Immobilienmaklern, sich auf kontinuierliches Lernen und den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zu konzentrieren.
Von Pedro Ardón
El Inmobiliario
SANTO DOMINGO.– In einer Zeit des Wachstums und Wandels im Immobiliensektor der Dominikanischen Republik hebt Miguel Montero, Immobilienberater, regionaler Trainer und Mitglied des Associate Leadership Council von Keller Williams Premium, die wichtigsten Herausforderungen hervor, mit denen Makler, Bauträger und Investoren angesichts der aktuellen Situation konfrontiert sind, wenn sie in der Immobilienbranche wachsen wollen.
Laut Montero besteht eine der größten Herausforderungen für Fachleute der Branche darin, Prozesse zu modernisieren und sich an digitale Trends anzupassen. „Der Aufstieg von Technologie und digitalem Marketing hat die Spielregeln auf dem Immobilienmarkt verändert, und wer sich diesen Veränderungen nicht anpasst, riskiert, den Anschluss zu verlieren“, betonte er.

Miguel Montero. (EXTERNE QUELLE).
Er hob das exponentielle Wachstum des Immobiliensektors in der Dominikanischen Republik hervor und betonte dabei insbesondere die touristischen Gebiete und den Luxusmarkt. Daher betrachtet er die Weiterentwicklung und Automatisierung von Prozessen sowie die Integration von Technologie in Geschäftsstrategien als vorrangiges Ziel.
„Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es unerlässlich, dass Makler und Bauträger die neuen digitalen Tools nutzen, die sowohl die Immobilienvermarktung als auch die Transaktionsabwicklung erleichtern“, kommentierte der KW Premium-Mentor.
Andererseits bezeichnete der Interviewpartner die Notwendigkeit einer stärkeren Professionalisierung des Sektors als Priorität und begründete dies damit, dass die Immobilieninvestitionen in Quisqueya zwar zugenommen hätten, aber aufgrund der Ausbildungslücke vieler der auf dem Markt tätigen Makler oft nicht optimal genutzt würden.
„Mangelnde Weiterbildung und das Fehlen eines soliden ethischen Rahmens können Misstrauen bei Investoren hervorrufen und das Marktwachstum hemmen. Daher ist es unerlässlich, dass die zahlreichen neuen Makler, die in den Sektor einsteigen, kontinuierlich geschult werden, um professionelle und ethische Dienstleistungen anbieten zu können. Dies würde nicht nur das Vertrauen der Kunden stärken, sondern auch den Gesamtstandard des Immobilienmarktes anheben.“.
Trotz der Herausforderungen sieht das KW-Mitglied erhebliches Verbesserungspotenzial im aktuellen Markt. Er merkt an, dass der Sektor durch die Implementierung bewährter Verfahren und den Einsatz digitaler Technologien mehr nationale und internationale Investoren gewinnen kann. Dabei sollen digitale Tools genutzt werden, die eine bessere Transparenz der Immobilien ermöglichen, die Effizienz der Transaktionsabwicklung steigern und vor allem zu einem transparenteren und sichereren Erlebnis für Käufer und Verkäufer beitragen.
„Die Zukunft des Immobiliensektors ist eng mit der Digitalisierung verknüpft. Es geht nicht nur darum, Tools zur Vermarktung von Immobilien einzusetzen, sondern darum, den gesamten Kauf- und Verkaufsprozess von der ersten Beratung bis zur Vertragsunterzeichnung zu transformieren“, erklärt der Neuromarketing-Experte.
Um diese Herausforderungen zu meistern und Chancen zu nutzen, betont Miguel die Wichtigkeit kontinuierlicher Weiterbildung und einer flexiblen Einstellung gegenüber Veränderungen. „Immobilienmakler müssen sich in Bereichen wie digitalem Marketing, Neuromarketing und Kommunikationsstrategien weiterbilden, um effektiver mit Kunden in Kontakt zu treten und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein“, fügte er hinzu.
„Immobilienmakler müssen heutzutage nicht nur den Markt kennen, sondern auch Experten im Umgang mit digitalen Tools sein und das Kundenverhalten verstehen. Wer sich anpassen und personalisierten Service anbieten kann, hat einen entscheidenden Vorteil“, so der Immobilienmakler.




