StartseiteImmobilienmarktLernen Sie Ihren MaklerFélix Vásquez kennen: „Dem Immobiliensektor fehlt es an Einheit und einer gemeinsamen Vision“

Félix Vásquez: „Dem Immobiliensektor mangelt es an Einigkeit und einer gemeinsamen Vision.“

SANTO DOMINGO – Der dominikanische Immobiliensektor hat in den letzten Jahren ein außergewöhnliches Wachstum erlebt, steht aber vor verschiedenen Herausforderungen. „Einheit und eine gemeinsame Vision“ sind laut Félix Vásquez, Makler und Inhaber von RE/MAX Capital, der leistungsstarke Teams in Santo Domingo Ost und Punta Cana leitet, die wichtigsten Faktoren.

Er argumentiert, dass zwar Talent vorhanden sei, der Markt aber eine Kultur der Zusammenarbeit, klare Regeln und gemeinsame ethische Grundsätze benötige. Darüber hinaus hält er die Stärkung der Immobilienausbildung für entscheidend: „Je besser die Makler vorbereitet sind, desto verlässlicher ist der Markt“, so der Geschäftsmann, dessen Mission es sei, Chancen zu schaffen, die Wert und Stabilität für Kunden, Partner und Mitarbeiter generieren.

Wir geben das Interview wieder, das die Printausgabe von El Inmobiliario mit dem Immobilienberater geführt hat.

Was hat Sie dazu inspiriert, in den Immobiliensektor einzusteigen?

Ich kam in diese Branche, um unabhängig zu sein, entdeckte aber etwas Größeres: die Möglichkeit, Leben zu verändern. Zu sehen, wie eine Immobilie die Geschichte einer Familie prägt oder zu einer soliden Investition wird, motivierte mich. Mit der Zeit verstand ich, dass es in diesem Geschäft um Menschen geht und dass Erfolg entsteht, wenn Leidenschaft und Ethik im Mittelpunkt stehen.

Welche Werte legen Sie beim Hausverkauf an?

Transparenz, Verantwortung und Exzellenz. Wir bei unserem Unternehmen sind überzeugt, dass jeder Kunde klare Informationen, professionelle Beratung und individuelle Betreuung verdient. Unser Engagement endet nicht mit der Unterschrift; es beginnt mit einer langfristigen, vertrauensvollen Partnerschaft.

Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell?

Die größte Herausforderung ist die Professionalisierung. Noch immer gibt es Makler ohne entsprechende Ausbildung oder Struktur, was die Glaubwürdigkeit der Branche beeinträchtigt. Eine weitere Herausforderung ist die Anpassung an die neue digitale Landschaft, in der Kunden recherchieren und höhere Ansprüche stellen. In unserem Büro arbeiten wir daran, die Standards zu erhöhen, unser Team weiterzubilden und branchenführend zu bleiben.

Was braucht der Immobiliensektor?

Einigkeit und eine gemeinsame Vision sind unerlässlich. Talent ist zwar vorhanden, doch es bedarf einer Kultur der Zusammenarbeit, klarer Regeln und gemeinsamer ethischer Grundsätze. Darüber hinaus muss die Ausbildung im Immobiliensektor gestärkt werden: Je besser die Makler vorbereitet sind, desto verlässlicher wird der Markt sein.

Wie beurteilen Sie die diesjährige Leistung und welche Erwartungen haben Sie für 2026?

Der Markt hat sich als widerstandsfähig und stabil erwiesen, insbesondere in touristischen Gebieten wie Punta Cana, wo die ausländische Nachfrage weiterhin hoch ist. Auch Santo Domingo Ost verzeichnet ein Wachstum, das durch neue Bauprojekte angetrieben wird. Im nächsten Jahr erwarte ich eine Konsolidierungsphase mit verstärkten Investitionen, strategischen Allianzen und einer Kundschaft, die sich des wahren Wertes von Immobilien stärker bewusst ist.

Ursprünglich veröffentlicht in der Printausgabe von El Inmobiliario .

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