Ich habe mich schon länger mit dem Konzept des Personal Branding auseinandergesetzt und möchte etwas gestehen: Es gab einen Moment, in dem ich das Gefühl hatte, aufzuhören, Mensch zu sein und zu einem Produkt zu werden, und das hat mich völlig erschöpft; eine Erschöpfung, aus der die Erkenntnis entstanden ist, die ich heute mit Ihnen teilen möchte: Image ist das eine, Identität das andere, zwei Konzepte, die zwar Hand in Hand gehen können, dies aber nur erreichen, wenn wir bewusst an ihnen arbeiten, denn andernfalls pflegen wir am Ende eine Marke, die uns nicht repräsentiert, eine bearbeitete Version, die sich nach und nach vom Authentischen entfernt.
In bestimmten Berufsfeldern wiegt dies noch schwerer, insbesondere beim Verkauf von Räumen, von denen Menschen träumen, von Lebensstilen und Zukunftsversprechen, wo das Image kein Luxus, sondern ein unverzichtbarer Geschäftsfaktor ist; damit will ich nicht sagen, dass wir uns nicht mehr darum kümmern sollen, sondern dass wir verstehen müssen, dass, wenn all unsere Energie darauf verwendet wird, wie wir gesehen werden, und keine darauf, wer wir sind, die Ästhetik aufhört, uns zu begleiten, und stattdessen eine Persona verlangt, eine Rolle, die anstrengend und zudem auffällig ist: Sie zeigt sich in der Rhetorik, die perfekt klingt, aber nicht überzeugt, und in dem Versprechen, das sich schön anfühlt, aber an Ehrlichkeit mangelt.
Der Markt ist heute übersättigt mit makellosen Profilen, polierter Ästhetik und einstudierten Reden. Dabei wird vergessen, dass, wenn alle in dieselbe Oberfläche investieren, das Bild seine Differenzierungsfähigkeit verliert und Kohärenz zum wahren Unterscheidungsmerkmal wird. Die Gewissheit, dass das Äußere tatsächlich von innen kommt und nicht umgekehrt, bemerken Kunden und Partner sofort, da es immer einfacher wird zu erkennen, wo es sich um eine Fassade und wo um Substanz handelt – eine tiefe Qualität, die nicht durch ein gutes Fotoshooting erreicht wird, sondern von innen heraus mit derselben Geduld aufgebaut wird, mit der jedes Projekt gegründet wird, das Bestand haben soll.
Bevor Sie also Ihre nächste Image-Strategie entwerfen, lade ich Sie ein, in sich zu gehen, denn am Ende ist das Bild, das wirklich überstrahlt, nicht das, das konstruiert ist, sondern das, das in sich stimmig offenbart wird.
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