SANTO DOMINGO.– Die Regierungen der Dominikanischen Republik und Ungarns treiben die Formalisierung von Abkommen zur Stärkung der Luftverkehrsbeziehungen zwischen den beiden Ländern voran, mit dem Ziel, den binationalen Flugverkehr auszubauen.
In diesem Zusammenhang unterzeichneten sie bei einem Treffen am 27. April 2026 im Hauptsitz der Zivilluftfahrtbehörde (JAC) eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) als Vorstufe zur Unterzeichnung eines Luftverkehrsabkommens (Air Services Agreement, ASA), was einen entscheidenden Fortschritt bei der Stärkung ihrer bilateralen Beziehungen darstellt.
Laut einer Pressemitteilung schaffen diese Abkommen einen modernen und flexiblen Rahmen für den Flugbetrieb, der es den Fluggesellschaften ermöglicht, Strecken, Frequenzen und Tarife auf der Grundlage von Marktkriterien festzulegen und so eine stärkere Vernetzung zwischen den beiden Ländern zu erleichtern.
Darin wird hervorgehoben, dass die Parteien im Februar 2019 dieses Instrument überprüften und zu dem Schluss kamen, dass es ratsam sei, auf ein aktualisiertes formelles Abkommen zur Regelung bilateraler Luftverkehrsdienste hinzuarbeiten.
Daten der Zentralbank der Dominikanischen Republik zeigen, dass zwischen 2019 und Februar 2026 rund 52.000 ungarische Passagiere das Land besuchten. Diese Zahlen belegen einen Markt mit hohem Potenzial für die Entwicklung effizienterer und sogar direkterer Flugrouten.
Diese Abkommen, so heißt es in dem Pressedokument, stellen eine strategische Chance dar, Tourismus, Handel, Investitionen und bilaterale Beziehungen zu stärken und gleichzeitig die Dominikanische Republik als wichtigen Luftverkehrsknotenpunkt nach Europa und zu anderen unkonventionellen Reisezielen zu positionieren.
Die Unterzeichnung des Memorandums wurde von Héctor Porcella, Präsident der JAC, und Máté Lőwinger, Direktor der ungarischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC), geleitet.
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