SANTO DOMINGO – Das Dach zählt zu den wichtigsten Elementen bei der Hauskonstruktion. Der vom Nationalen Statistikamt (ONE) in seiner Broschüre „Strukturelle Merkmale von Wohngebäuden“ veröffentlichte Bericht analysiert die Daten der nationalen Volks- und Wohnungszählung von 2022.
Dieses Dokument untersucht die baulichen Merkmale des dominikanischen Wohnungsbestands, einschließlich der für Dächer, Wände und Fußböden verwendeten Materialien, sowie die interne Aufteilung der Häuser, basierend auf den im Staatsgebiet erfassten Baubedingungen.
Laut den Ergebnissen des Berichts sind Beton und Zink die vorherrschenden Materialien für die Dächer bewohnter Privathäuser in der Dominikanischen Republik und machen 50,9 % bzw. 47,5 % des nationalen Gesamtvolumens aus
Beton ist landesweit führend bei Dachkonstruktionen
Die Ergebnisse zeigen, dass Beton das am häufigsten verwendete Material für Dächer ist; er findet sich in 1.881.428 Häusern, was 50,9 % des nationalen Gesamtbestands entspricht.
Zink folgt dicht dahinter mit einem Anteil von 1.755.486 Haushalten, was 47,5 % entspricht. Dies zeigt eine nahezu ausgeglichene Verteilung beider Materialien im Wohnungsbestand.
Andere Baumaterialien kommen in geringeren Anteilen vor, beispielsweise Asbestzement mit 38.553 Häusern (1,0 %), Rattan mit 1.970 (0,1 %) und Palmenstroh mit 1.656 (0,0 %). Die Kategorie „Sonstige“ wurde hinzugefügt und umfasst 14.967 Häuser (0,4 %), was ihren geringen Anteil an der Gesamtzahl widerspiegelt.
Deutliche Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten
Bei Betrachtung der territorialen Verteilung zeigen sich deutliche Unterschiede im Muster der Materialverwendung.
In städtischen Gebieten, wo sich 2.677.318 Wohneinheiten konzentrieren, dominiert Beton mit 1.614.588 Einheiten (60,3 %), gefolgt von Zink mit 1.022.615 Einheiten (38,2 %). Die übrigen Materialien haben einen geringen Anteil von maximal 1 %.
Im Gegensatz dazu ist in ländlichen Gebieten mit 1.016.742 Häusern der Trend umgekehrt. Zink ist das vorherrschende Dachmaterial und bedeckt 732.871 Häuser (72,1 %), während Beton mit 266.840 Häusern (26,2 %) deutlich seltener vorkommt – ein signifikanter Unterschied zu städtischen Gebieten.
Detaillierte Zusammensetzung der Dachmaterialien
Die Volkszählung ergab, dass die Gesamtzahl der bewohnten Privatwohnungen im Land 3.694.060 beträgt, wovon 2.677.318 auf städtische Gebiete und 1.016.742 auf ländliche Gebiete entfallen.
Innerhalb dieser Gruppe ist Beton in 1.614.588 städtischen Wohnungen (60,3 %) und 266.840 ländlichen Wohnungen (26,2 %) verteilt, womit er seine Vormachtstellung auf nationaler Ebene mit 1.881.428 Einheiten (50,9 %) festigt.
Zink ist seinerseits in beiden Kontexten stark vertreten, mit 1.022.615 Haushalten in städtischen Gebieten (38,2 %) und 732.871 in ländlichen Gebieten (72,1 %), was insgesamt 1.755.486 Haushalten (47,5 %) entspricht.
Hinsichtlich anderer Baumaterialien wurde Asbestzement in 30.536 städtischen Wohnungen (1,1 %) und 8.017 ländlichen Wohnungen (0,8 %) gefunden, insgesamt also in 38.553 Wohnungen (1,0 %). Rohr wurde in 580 städtischen Wohnungen und 1.390 ländlichen Wohnungen nachgewiesen, insgesamt also in 1.970 Wohnungen (0,1 %).
Ebenso wurde Palmstroh in 292 Häusern in städtischen Gebieten und 1.364 Häusern in ländlichen Gebieten festgestellt, insgesamt also in 1.656 Häusern (0,0 %). Die Kategorie „Sonstige“ umfasst schließlich 8.707 städtische Häuser (0,3 %) und 6.260 ländliche Häuser (0,6 %), insgesamt also 14.967 Häuser (0,4 %).
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