SANTO DOMINGO. Die Feierlichkeiten zu den XXV. Zentralamerikanischen und Karibischen Spielen Santo Domingo 2026 werden die dominikanische Hauptstadt nicht nur in das Epizentrum des regionalen Sports verwandeln. Gut zwei Wochen lang wird die Stadt unter einem speziellen Mobilitätsplan funktionieren, der den Fahrzeugverkehr an strategischen Punkten anpasst, den öffentlichen Nahverkehr neu organisiert und neue Zugangsregeln zu den wichtigsten Sportstätten festlegt.
Nach Angaben des Präsidialamtesgelten die Maßnahmen vom 24. Juli bis zum 8. August und sind Teil eines von den für Verkehr, Transport und Straßeninfrastruktur zuständigen Institutionen koordinierten Plans, um die Bewegung von Athleten, Delegationen, Freiwilligen und Zuschauern zu erleichtern, ohne die Dynamik der Stadt zu lähmen.
Das Olympiazentrum wird nur eingeschränkt zugänglich sein
Eine der wichtigsten Änderungen wird sich auf das Gebiet rund um das Juan Pablo Duarte Olympic Center konzentrieren, das als Herzstück der Spiele gilt.
Wie von der Regierung festgelegt, ist das Parken während des Wettkampfs sowohl innerhalb als auch in unmittelbarer Nähe des Sportkomplexes verboten. Fahrzeuge, die gegen diese Regelung verstoßen, werden vom Abschleppdienst Parquéate RD abgeschleppt.
Ebenso ist das Ein- und Aussteigen von Passagieren nur an den Eingängen über die Ortega y Gasset, 27 de Febrero und John F. Kennedy, während die Zufahrt von Privatfahrzeugen auf das Gelände weiterhin eingeschränkt bleibt.
Alternativ dazu stellten die Behörden Parkplätze auf der Plaza de la Cultura, im Palacio de Bellas Artes, im Parque del Este, am Faro a Colón und im Einkaufszentrum Sambil zur Verfügung, wobei letzteres einen festen Tarif von 50 RD$ hatte.
Änderungen im Verkehr und vorübergehende Beschränkungen
Berichten zufolge wird die Aktion Teilsperrungen und temporäre Umleitungen auf verschiedenen Straßen, spezielle Verkehrsregelungsmaßnahmen und Einschränkungen für Güterfahrzeuge sowie Einschränkungen bei Arbeiten, die die Inanspruchnahme öffentlicher Straßen im Einflussbereich der Wettbewerbe erfordern, umfassen.
Die Generaldirektion für Verkehrssicherheit und Landverkehr (Digesett) wird die Präsenz von Verkehrshelfern an Sportstätten und auf stark befahrenen Strecken verstärken, um den Verkehrsfluss zu beschleunigen und Fahrer und Fußgänger zu leiten.
Die Behörden gaben an, dass die Änderungen rechtzeitig über offizielle Kanäle mitgeteilt werden und empfahlen der Öffentlichkeit, ihre Reisen im Voraus zu planen.
Spezielle Laufschuhe für Sportler
Die Mobilitätsstrategie beinhaltet auch ein spezielles Konzept für den Transport von Sportdelegationen.
Offiziellen Angaben zufolge werden die Einheiten des TRAE-Programms bestimmte Tunnel und Überführungen in Santo Domingo und Santiago planmäßig nutzen, um die Reisezeiten zwischen den verschiedenen Wettkampfstätten zu verkürzen. Diese Strecken werden von Digesett-Beamten begleitet und in Echtzeit vom TRAE-Kontrollzentrum überwacht.
Das Nationale Institut für Transit und Landverkehr (Intrant) wird unterdessen über seine Verkehrsleitzentrale eine permanente Verkehrsüberwachung durchführen und den Betrieb des Ampelnetzes in den am stärksten frequentierten Korridoren steuern.
Öffentlicher Verkehr mit Sondermaßnahmen
Im Rahmen dieser Maßnahme teilte die Regierung mit, dass akkreditierte Athleten, Freiwillige und Mitarbeiter während der gesamten Spiele die Metro Santo Domingo, die Seilbahn und die OMSA-Korridore kostenlos nutzen können, indem sie einfach ihren offiziellen Ausweis vorzeigen.
wird Metro Central American and Caribbean Games Card, die 100 RD$ kostet und 14 Fahrten beinhaltet, was einem Tag pro Tag während der Wettkämpfe entspricht.
OMSA wird außerdem spezielle Routen zu den wichtigsten Sportstätten einrichten, um den Transport von Teilnehmern und Zuschauern zu erleichtern.
Eine Stadt, die sich an ein regionales Treffen anpasst
Laut Präsidialamt sind an der Operation unter anderem das Verkehrsministerium, Intrant, Digesett, OMSA, die Metropolitan Transportation Company, das Bürgermeisteramt des Nationalbezirks und das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) beteiligt.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, dass die Feierlichkeiten zu Zentralamerika und Karibik mit möglichst geringen Auswirkungen auf die städtische Mobilität stattfinden, und zwar in einem Zeitraum, in dem Santo Domingo Tausende von Athleten, Offiziellen, technischem Personal und Besuchern aus verschiedenen Ländern der Region empfangen wird.
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