Von Gissel Taveras
El inmobiliario
SANTO DOMINGO– Die diesjährige Lange Nacht der Museen wartet mit einigen interessanten Neuerungen auf. Diese Kulturinitiative möchte Museen einem breiteren Publikum zugänglich machen, insbesondere Menschen mit langen Arbeitszeiten, und ihnen ermöglichen, die Magie von Geschichte und Kunst kostenlos und zu verlängerten Öffnungszeiten zu erleben.
Der Vorschlag kommt vom Kulturministerium, vertreten durch die Generaldirektion der Museen, die mit dieser neuen Ausgabe die Flamme der gesunden Unterhaltung neu entfachen will und verspricht, dieses Wochenende in ein Festival der Kunst, Geschichte und des Wissens für das ganze Land zu verwandeln.
Carlos Andújar, Direktor der Museen, teilte mit, dass der Eintritt in die Museen am 15. und 16. frei sein wird und dass die Veranstaltung bei dieser Gelegenheit die Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe aller am Genuss des kulturellen Reichtums der dominikanischen Museen fördert.
Unter dem Motto „Bilden, Informieren und Erziehen“ kann die ganze Familie gemeinsam Spaß haben.
Die Kulturveranstaltung umfasst die Museen des Juan Pablo Duarte Cultural Plaza und der Kolonialstadt sowie die staatlichen Museen im Landesinneren, das Museum des Restaurationsdenkmals in Santiago; das Museum des 26. Juli in Moca; das Ponce de León House Fort Museum in La Altagracia; das San Felipe Fortress Museum in Puerto Plata und das Horacio Vásquez Museum in Tamboril.
Santo Domingo
Nach Angaben der Behörden wird am kommenden Samstag um 10:30 Uhr im Museum für Moderne Kunst die Hauptvorlesung zum Thema „Forschung und Bildung“ von Soraya Pérez gehalten
Die diesjährige Ausgabe von La Noche Larga de Museos bietet ein Programm voller Lernmöglichkeiten und Erlebnisse: Die Öffnungszeiten sind in diesem Jahr von 10:00 bis 22:00 Uhr am Samstag, den 15., und von 10:00 bis 18:00 Uhr am Sonntag, den 16.
Puerto Plata
Das Museum der Festung San Felipe in dieser Atlantikstadt beteiligt sich an der „Langen Nacht der Museen“ mit einem vielfältigen Programm voller lehrreicher und bereichernder Erlebnisse.
Die Festung San Felipe wurde von König Philipp II. von Spanien zum Schutz der Stadt vor Piratenangriffen in Auftrag gegeben. Das Museum liegt auf einem Hügel mit Blick auf den Atlantik, im Viertel La Puntilla del Malecón, und
bietet neben Führungen einen lebhaften Kunsthandwerkermarkt. Am Samstag, den 15. Juni, ist es von 10:00 bis 22:00 Uhr und am Sonntag, den 16. Juni, von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Auf
dem Programm stehen außerdem ein Vortrag mit dem Titel „Festung San Felipe: 536 Jahre Geschichte“, Schülermalereien aus Duarte, Piratengeschichten und künstlerische Darbietungen.
Nationales Netzwerk von Museen
Es handele sich um eine Initiative, die die Museen des Landes in einem gemeinsamen Bemühen zur Stärkung des Kulturmanagements vereint habe und die für die Realisierung dieser Veranstaltung von entscheidender Bedeutung gewesen sei, sagte Andújar.
Es handelt sich um eine Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Institutionen, die die Schaffung einer Kommunikations- und Kooperationsplattform ermöglicht hat, welche die Synergie zwischen verschiedenen kulturellen Einrichtungen fördert.
Die „Lange Nächte im Museum“etablieren sich zunehmend als Ort der Begegnung und des Lernens, als eine Veranstaltung, die über den einfachen Museumsbesuch hinausgeht und zu einem bereichernden Erlebnis wird, das die Bedeutung der Kultur als Motor der Entwicklung und des sozialen Zusammenhalts würdigt.




