Er fügte hinzu, dass eine angemessene Finanzplanung zur Dekarbonisierung der Volkswirtschaften der Region beitragen und bis 2030 netto 15 Millionen neue Arbeitsplätze in Sektoren wie nachhaltige Infrastruktur, Technologie, Wohnungsbau, Verkehr und grüne Finanzen sowie vielen anderen schaffen würde.
SANTO DOMINGO.– Die Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB) wird in den nächsten vier Jahren (bis 2025) 24 Milliarden US-Dollar für Klima- und grüne Finanzierungen für Länder in der Region bereitstellen.
Dies berichtete der Präsident der Einrichtung, Mauricio Claver Carone, der hinzufügte, dass man darüber hinaus in Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung den Fonds zur Förderung der Fiskalpolitik für den Klimawandel in Lateinamerika und der Karibik mit 17,5 Millionen Euro ins Leben gerufen habe und den Finanzministerien der Region die notwendige technische Unterstützung bieten werde, um das Thema Klimawandel in den Mittelpunkt der Fiskal- und öffentlichen Finanzpolitik zu rücken.
Dies soll durch die Entwicklung von Klimaschutzplänen und anderen Maßnahmen erreicht werden, die den Bedürfnissen der beteiligten Ministerien gerecht werden.

Claver gab diese Details bei der Einführung der Regionalen Klimawandelplattform der Ministerien für Finanzen, Wirtschaft und Schatzwesen bekannt, die dem Austausch bewährter Verfahren dienen soll, mit dem Ziel, die Klimaagenden der Ministerien der Region und die nachhaltige Entwicklung zu stärken.
Er fügte hinzu, dass eine angemessene Finanzplanung zur Dekarbonisierung der Volkswirtschaften der Region beitragen und bis 2030 netto 15 Millionen neue Arbeitsplätze in Sektoren wie nachhaltige Infrastruktur, Technologie, Wohnungsbau, Verkehr und grüne Finanzen sowie vielen anderen schaffen würde.
Richard Martinez, Vizepräsident der IDB für Länderangelegenheiten, erklärte unterdessen, dass diese Plattform ein wertvolles Instrument sein werde, um die Länder bei der Minderung der potenziellen Risiken für die öffentlichen Finanzen zu unterstützen, die durch extreme Wetterereignisse und die noch bevorstehenden strukturellen und technologischen Veränderungen entstehen.
Er sagte, dies werde die Reaktionsfähigkeit stärken und die verfügbaren öffentlichen Ressourcen besser nutzen, um einen gerechten Übergang zu dekarbonisierten Volkswirtschaften zu erreichen.
Er erklärte, dass diese neue Plattform auf der Grundlage der gesammelten Erfahrungen der Länder die Koordinierung und den Austausch fiskalpolitischer Instrumente erleichtern, die Besonderheiten der Länder der Region berücksichtigen und die Einbindung in internationale Foren ermöglichen werde.
Benigno López, Vizepräsident für Sektoren bei der IDB, hob hervor, dass die Plattform auch private Investitionen durch Anreizsysteme und regulatorische Reformen katalysieren und zur Entwicklung von Finanzierungen wie grünen Anleihen beitragen könne.




