Entnommen aus Listín Diario
SANTO DOMINGO.– Der Direkte Wohnungsbaukostenindex (ICDV) stieg im Oktober dieses Jahres gegenüber dem Vormonat um 2,79 Punkte von 196,82 auf 199,62 Punkte, wie aus einem Bericht des Nationalen Statistikamtes (ONE) hervorgeht.
Der Leiter der Abteilung für Wirtschaftsstatistik bei ONE, Augusto de los Santos, gab an, dass die größten Zuwächse in der Rohstoffgruppe mit 2,09 % sowie in der Holzgruppe mit 8,20 % zu verzeichnen waren.
„Der ICDV verzeichnete eine monatliche Schwankung von 1,42 %. Dieses Ergebnis ist höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, als es 1,10 % betrug“, erklärte de los Santos.
Die Daten stammen aus dem Bericht zur Messung der Schwankungen der Baukosten, den das Nationale Statistikamt (ONE) monatlich im Nationaldistrikt und in der Provinz Santo Domingo erstellt. Laut Experten erfasst der Index zur Messung der Schwankungen der Baukosten (ICDV) Daten zu vier Wohnungstypen: Einfamilienhäuser mit ein oder zwei Stockwerken sowie Mehrfamilienhäuser mit vier bis acht oder mehr Stockwerken.
„Aufgeschlüsselt nach Wohnart betrug der ICDV 202,01 für Einfamilienhäuser auf einer Ebene; 199,03 für Einfamilienhäuser auf zwei Ebenen; 197,21 für Mehrfamilienhäuser auf vier Ebenen; und 200,22 für Mehrfamilienhäuser auf acht oder mehr Ebenen“, erklärte der Direktor für Wirtschaftsstatistik bei ONE.
Kostengruppen
Die größten Rückgänge gab es laut Kostengruppe bei Werkzeugen (-2,72 %) und Unteraufträgen (-0,28 %), während der größte Anstieg bei Materialien (2,09 %) zu verzeichnen war.
Kostenuntergruppen:
Die größten Rückgänge verzeichneten die Kostenuntergruppen Werkzeuge (-2,72 %), Zimmererarbeiten (-2,30 %) und Aufzug (-1,05 %). Gleichzeitig stiegen die Kosten vor allem bei Bauholz (8,20 %), gefolgt von PVC-Rohren und -Fittings (6,72 %) und Farbe (6,21 %).




