SANTO DOMINGO.- Mit einem von Senatorin Alexis Victoria Yeb vorgeschlagenen Änderungsantrag, der die Größe von Grünflächen in Abhängigkeit von der Bevölkerungsdichte berücksichtigt, hat der Senat der Republik heute Mittwoch in zweiter Lesung das Organgesetz über Raumplanung, Landnutzung und Siedlungswesen verabschiedet.
Die Verordnungen schaffen einen Rechtsrahmen für die Raumordnungsplanung auf den verschiedenen politisch-administrativen Ebenen unter Berücksichtigung von Leitlinien für Umwelt, Kultur, Wirtschaft, Soziales, Risikomanagement und nachhaltige Entwicklung.
Darüber hinaus wird darin festgelegt, dass die Raumplanung in der staatlichen Politik die Instrumente der Raumplanung und ihre Beziehung zu sozialen, wirtschaftlichen und politischen Prozessen unter einer dezentralen Dynamik integriert und den Akteuren im Raum eine größere Beteiligung auf der Grundlage von Allianzen zwischen Staat, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft ermöglicht.
In ähnlicher Weise sieht das Dokument die Schaffung eines nationalen Raumplanungssystems vor, das vom Ministerium für Wirtschaft, Planung und Entwicklung (Mepyd) koordiniert wird, um öffentliche Investitionen und die Beteiligung des Privatsektors und der Zivilgesellschaft zu überwachen sowie Planungsinstrumente für die Raumplanung zu identifizieren.
Im Rahmen dieses Projekts wird außerdem das nationale territoriale Informationssystem geschaffen, um geografische Daten des Territoriums zu verarbeiten und darauf basierend öffentliche Strategien zu formulieren, die ebenfalls von Myped koordiniert werden.
Der Gesetzentwurf wurde von den Senatoren Ricardo de los Santos und Félix Bautista eingebracht.
Der Gesetzentwurf wird nun der Abgeordnetenkammer zur Prüfung vorgelegt.




