SANTO DOMINGO.- Die dominikanische Hafenbehörde gab bekannt, dass sie mit der Nationalen Gewerkschaft der Arbeiter und Angestellten der dominikanischen Hafenbehörde einen Tarifvertrag unterzeichnet hat, mit dem Ziel, die Arbeitnehmerrechte zu stärken und die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten des dominikanischen Hafensystems zu verbessern.
Laut einer Pressemitteilung kommt die Vereinbarung rund 2.400 Beschäftigten zugute und garantiert Arbeitsplatzsicherheit, die Achtung der Gewerkschaftsrechte und den Erhalt der Arbeitnehmerrechte. Die Vereinbarung wurde im Hauptsitz des Arbeitsministeriums der Dominikanischen Republik (MT) unter Vermittlung von Ministeriumsleiter Eddy Olivares unterzeichnet.
Bei der Unterzeichnung erklärte Jean Luis Rodríguez, Geschäftsführer von APORDOM, dass das Abkommen einen wichtigen Schritt zur Anerkennung der Arbeit der Beschäftigten im Hafensektor darstelle. „Wenn Institutionen und Beschäftigte in gutem Willen und verantwortungsbewusst miteinander in Dialog treten, können sie Vereinbarungen treffen, die sowohl den Mitarbeitern als auch der institutionellen Entwicklung zugutekommen“, sagte er.
28 Punkte bei den Sozialleistungen
Die Vereinbarung umfasst 28 Punkte, darunter Verbesserungen bei den Sozialleistungen für Beschäftigte, die Berücksichtigung von Betriebszugehörigkeit bei Beförderungen, gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit und technische Ausbildungsprogramme über die Hafenschule. Sie legt außerdem Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Hygiene am Arbeitsplatz fest.
Das Dokument legt fest, dass die Vereinbarung für zwei Jahre gilt und Bestimmungen zu Weihnachtsgeld, 14. Monatsgehalt, Sonderurlaub, Überstundenvergütung und Sozialleistungen für Angestellte enthält. Es sieht außerdem institutionelle Beiträge zu SINATRAEAPD, Wohnraumhilfe und Unterstützung bei der Schulmaterialbeschaffung vor.
Gewerkschaftsvertreter Ramón Nívar Peña bezeichnete die Vereinbarung als historisch und merkte an, dass sie es den Arbeitern ermöglichen werde, Rechte und Leistungen wiederzuerlangen, die sie seit mehr als zwei Jahrzehnten verloren hatten.
Der Arbeitsminister Eddy Olivares betonte unterdessen, dass Tarifverträge wichtige Instrumente seien, um den Dialog zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu stärken, die Arbeitnehmerrechte zu gewährleisten und den Arbeitsfrieden im Land zu fördern.
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