Tropicalia, ein Unternehmen für nachhaltigen Luxustourismus und Immobilienentwicklung, hat seinen 14. Nachhaltigkeitsbericht (2024) veröffentlicht. Dieser wurde gemäß den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt, dem weltweit am häufigsten verwendeten Rahmenwerk für Nachhaltigkeitsberichterstattung. Erstmals berücksichtigt diese Ausgabe auch die Standards des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) und beinhaltet eine Wesentlichkeitsanalyse. Dadurch werden Transparenz und Verantwortlichkeit im Bereich Umwelt-, Sozial- und Governance-Management (ESG) gestärkt.
In einer Pressemitteilung wird erläutert, dass der Bericht die Leistung des Projekts anhand von vier strategischen Säulen dokumentiert: integriertes Geschäft, nachhaltiges Design, sozioökologisches Gleichgewicht und Gemeindeentwicklung. Dies unterstreicht das starke Engagement der Marke für Umweltschutz, soziale Investitionen und verantwortungsvolle Unternehmensführung.
Das Dokument besagt, dass das Four Seasons-Projekt die LEED-Standards (Leadership in Energy and Environmental Design) umgesetzt hat, mit dem Ziel, nach Fertigstellung eine Zertifizierung zu erhalten. „Dieses System, das weltweit für die Förderung nachhaltigen Bauens anerkannt ist, prognostiziert eine Reduzierung des Energieverbrauchs um 25 % und des Wasserverbrauchs um 30 % im Vergleich zu konventionellen Gebäuden in diesem Sektor“, hebt das Dokument hervor.
Tropicalia ergänzt, dass sich ihr Engagement für ein wirkungsvolles Geschäftsmodell in der Einhaltung strenger internationaler Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) widerspiegelt. Sofía Perazzo, Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit des Unternehmens, erklärte dazu: „Dieser Nachhaltigkeitsbericht 2024 ist mehr als nur ein Transparenzbericht; er ist der Fahrplan, der beweist, dass nachhaltiger Luxustourismus nicht nur möglich, sondern notwendig ist. Wir haben gezeigt, dass Entwicklung und Naturschutz sich gegenseitig verstärken, indem wir Projekte mit klaren und ambitionierten Nachhaltigkeitskennzahlen priorisieren.“.
Umweltmanagement
Das Projekt hat in der Region Maßstäbe gesetzt. Wie im Bericht hervorgehoben wird, wurden in der aktuellen Bauphase rekordverdächtige 98 % des auf der Baustelle anfallenden Abfalls nicht auf Deponien entsorgt. Damit wurde die für die LEED-Zertifizierung erforderliche Schwelle von 75 % deutlich übertroffen. Darüber hinaus wurden mehr als 3.695 Tonnen Beton (entspricht 246 Wohneinheiten) und 30.000 m³ Mutterboden für die Landschaftssanierung zurückgewonnen und damit ein Rekordwert für Kreislaufwirtschaft in der Region erreicht.
Die Gebäudefläche des Projekts umfasst lediglich 6,8 % des Grundstücks. 26,2 % sind für die Landschaftsgestaltung vorgesehen und 67 % werden als Naturschutzgebiet erhalten, um Feuchtgebiete, Drachenbaumwälder und Küstenökosysteme zu schützen. Dieser Ansatz der geringen Bebauungsdichte wird durch ein Beleuchtungskonzept ergänzt, das vollständig mit dem Lebensraum von Meeresschildkröten kompatibel ist (≤ 3.000 K). Die Landschaftsgestaltung verwendet einheimische Arten und gewährleistet so die Regeneration des Primärwaldes sowie die ökologische Vernetzung durch Wildtierquerungen an den Zufahrtsstraßen.
Im Jahr 2024 wurde die Bodenverdichtung abgeschlossen, um die Höhenvorgaben für die fertigen Fußböden zu erfüllen. Dies stärkt die Widerstandsfähigkeit des Projekts gegenüber Klimarisiken und gewährleistet seine langfristige strukturelle Integrität. In Zusammenarbeit mit Baird & Associates wurden mehrere Studien zu Küstenerosion und Sturmflutrisiken durchgeführt, die zu einem minimalen Niveau der fertigen Fußböden von 2,7 Metern über dem Meeresspiegel im Four Seasons Tropicalia führten.




