SANTO DOMINGO – Laut offiziellen Angaben hat sich der Stahlpreis in den ersten Monaten des Jahres 2025 erneut als einer der wichtigsten Faktoren im Index der direkten Baukosten für Wohngebäude (ICDV) erwiesen. Seit Januar verzeichnet dieses Material einen Aufwärtstrend, der sich unmittelbar auf die Baukosten im Nationaldistrikt und in Santo Domingo auswirkt.
Im Oktoberbericht zeigte sich anhand des vom Nationalen Statistikamt (ONE) erstellten Indikators, dass Stahl mit 21,71 % den größten monatlichen Anstieg verzeichnete und somit zum Haupttreiber des Anstiegs des Index wurde.
Laut ICDV wird Stahl aufgrund seiner weiten Verbreitung im Ein- und Mehrfamilienhausbau auch 2025 eine bedeutende Rolle in der Kostenstruktur spielen. Seine Verwendung in Stützen, Trägern, Bewehrungsmatten und Fachwerken erklärt seine hohe Häufigkeit.
Im Februar
Den Ergebnissen für Februar zufolge verzeichneten Materialien des Metallsystems deutliche Preisschwankungen. Das ICDV meldet Anstiege von bis zu 9,70 % in Untergruppen wie Draht, Nägeln und Zinkblechen, was zu Preiserhöhungen in der Lieferkette für stahlbezogene Vorprodukte führte.
Obwohl der Baustahlpreis stabil blieb, führte der Anstieg der Kosten für die zugehörigen Materialien zu einer höheren Belastung des Index. Das Dokument zeigt, dass diese Stabilität die Gesamtkosten nicht senkte, sondern vielmehr die Bedeutung von Stahl im Bauwesen unterstrich.
Laut ICDV sank der Gesamtindex von 236,07 Punkten im Januar auf 235,56 Punkte im Februar. Dieser leichte Rückgang ging jedoch nicht mit einer Senkung der Stahlkosten einher. Die Nachfrage nach dem Material blieb dem Bericht zufolge im Monatsvergleich konstant.
Stahl behielt seine Stabilität und festigte seine Position als einer der Faktoren, die weiterhin die Kostenentwicklung im Bauwesen bestimmen.
Trends im Jahresvergleich
Der ICDV-Bericht zeigt, dass stahlverwandte metallische Werkstoffe in den letzten zwölf Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 5,85 % gestiegen sind. Diese Entwicklung stärkt ihre Bedeutung im Index, insbesondere bei Projekten mit einem signifikanten Anteil an dieser Wertschöpfungskette.
Bei eingeschossigen Gebäuden lag der ICDV (Baukostenindex) im Februar bei 240,63 Punkten, bei zweigeschossigen Häusern erreichte er 238,21 Punkte. In beiden Fällen ist Stahl einer der bedeutendsten Kostenfaktoren.
Bei viergeschossigen Gebäuden, wo der Indexwert 231,37 Punkte betrug, zeigt der Bericht ein stabileres Verhalten, ohne dass sich dies jedoch in einem geringeren Einfluss von Stahl innerhalb des Bausystems niederschlägt.
Auswirkungen auf Gebäude mit acht oder mehr Stockwerken
Laut ICDV wiesen Gebäude mit acht oder mehr Stockwerken einen Indexwert von 232,02 Punkten auf. Bei dieser Bauart ist der Stahleinsatz deutlich höher, wodurch die Kostenbelastung stärker auf Materialschwankungen reagiert.
Die im Dokument enthaltenen Informationen lassen darauf schließen, dass, obwohl andere Inputfaktoren wie Sand und Kies im Februar Rückgänge von bis zu -1,97 % verzeichneten, diese Rückgänge den durch metallische Werkstoffe verursachten Druck innerhalb der Gesamtentwicklung des Index nur teilweise kompensierten.
Abschluss
Laut ICDV bleibt Stahl bis 2025 der Hauptkostenfaktor bei den direkten Baukosten. Die Stabilität des Materials sowie der Anstieg des Bedarfs an verwandten Metallen führen dazu, dass der Bausektor ständig überwacht wird.
Der Index verdeutlicht, dass das Verhalten von Stahl im Laufe des Jahres ein Schlüsselfaktor für Bauträger und Bauherren sein wird, da er innerhalb der Budgets Gewicht hat und direkt zu Schwankungen der Baukosten auf dem Markt beiträgt.




