SANTO DOMINGO- Die dominikanische Hafenbehörde (APORDOM) gab den Bau des ersten Kreuzfahrthafens in der Stadt Santo Domingo bekannt. Die Investitionskosten werden auf 400 Millionen Dollar geschätzt, die Fertigstellung ist für 2028 geplant.
Dieses Projekt wird Teil eines Hafenumgestaltungsprozesses sein, der in den letzten Jahren Investitionen von mehr als einer Milliarde Dollar, hauptsächlich aus dem privaten Sektor, angezogen hat, erklärte Jean Luis Rodríguez, Direktor der Agentur.
Der neue Pier wird sich in der Nähe des Hotels Jaragua an der Uferpromenade Malecón befinden und den Besuchern einen direkten Zugang zur Kolonialstadt ermöglichen. Dies wird den lokalen Handel, insbesondere Hotels, Bars und Restaurants, ankurbeln.
Dieses Projekt ist Teil eines öffentlich-privaten Investitionsmodells, bei dem der private Sektor die Investition und den Betrieb übernimmt, während der Staat für die Regulierung und die Genehmigungen zuständig ist, erklärte der Beamte in einem Interview in der Sendung Su Mundo, die auf den Claro-Kanälen 101 und 1101 Claro HD ausgestrahlt wird.
Neben Santo Domingo schreiten auch in Samaná, Arroyo Barril und Barahona Projekte voran, die das Terminalnetz erweitern, das innerhalb von vier Jahren von drei auf fünf Terminals angewachsen ist, darunter auch die Bucht von Taíno und Cabo Rojo. Allein im Jahr 2023 wurden dort über 930.000 Kreuzfahrtpassagiere abgefertigt. Schätzungen zufolge wird diese Zahl in diesem Jahr die Millionengrenze überschreiten.
Laut Rodríguez stärkt diese Verbesserung der Hafeninfrastruktur nicht nur den maritimen Tourismus, sondern spiegelt auch ein transparenteres, moderneres und effizienteres Managementmodell wider, das sich direkt auf die lokale und nationale Wirtschaft auswirkt.
Mit einer langfristigen Vision strebt das Land danach, sich als regionales Kreuzfahrtzentrum zu etablieren, in einem Umfeld, in dem Sicherheit, institutionelle Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit zu zentralen Säulen der Entwicklung werden.




