Das Investitionsprojekt Punta Bergantín zielt darauf ab, seine eigene urbane Identität zu definieren.

Punta Bergantín ist bestrebt, seine eigene städtische Identität zu definieren

Das Projekt beginnt, die städtebaulichen und architektonischen Regeln offenzulegen, die sein Wachstum leiten werden, von der Gebäudehöhe bis hin zu Design- und Nachhaltigkeitskriterien

SANTO DOMINGO. – Das Megaprojekt Punta Bergantín, ein gemischt genutztes Tourismus-, Wohn- und Gewerbegebiet, gibt allmählich die städtebaulichen und architektonischen Kriterien preis, die seine Entwicklung leiten werden, darunter eine Bauordnung, die die Bauarbeiten regeln und eine einheitliche Identität im gesamten Komplex gewährleisten soll.


In einem Interview mit der Fachzeitschrift Arquitexto erklärte Andrés Marranzini, Geschäftsführer der Stiftung, dass die Eigentümer festgelegte Baubeginnstermine erhalten und sich an gemeinsame Richtlinien halten müssen, um isolierte Bauvorhaben oder solche, die dem Gesamtkonzept des Komplexes widersprechen, zu vermeiden. „Niemand kann einfach willkürlich entscheiden, was er tut“, betonte er.


Die Existenz des oben genannten Codes ist relevant für ein Projekt, das sich über rund 10 Millionen Quadratmeter in Montellano, Puerto Plata, erstreckt und als eine nach einem Masterplan entwickelte Gemeinde konzipiert ist, die Hotels, Wohnungen, Handel, Unterhaltung, Bildung, Innovation und öffentliche Räume in ein und demselben städtebaulichen Konzept integriert, wie auf der Website angegeben.


Laut Marranzini wurde der Masterplan von der Firma GVA entwickelt und konzentriert sich auf eine fußgängerfreundliche Gemeinschaft, wobei Fußgänger und Radfahrer, Parks, Aussichtspunkte und öffentliche Räume, die mit dem in der Gegend vorhandenen Mangroven- und Feuchtgebietssystem verbunden sind, Priorität haben.


Das Interview liefert zudem Details, die in der öffentlichen Diskussion über das Projekt bisher wenig Beachtung fanden. Marranzini verriet, dass es nicht darum gehe, die viktorianische Architektur von Puerto Plata zu reproduzieren, sondern vielmehr einige ihrer Merkmale aus einer zeitgenössischen Perspektive neu zu interpretieren.


Wie er erläuterte, wird eine der zentralen Komponenten das sogenannte „Sea Village“ sein, das als ein Raum mit eigener Identität innerhalb der Entwicklung konzipiert ist.


Der Geschäftsführer erklärte außerdem, dass der Masterplan Gebäude mit bis zu sieben Stockwerken vorsieht, deren Höhe mit zunehmender Entfernung von der Küste allmählich ansteigt, um den Blick auf das Meer zu erhalten. Er wies zudem darauf hin, dass der Verwendung lokaler Materialien, wasserdurchlässiger Beläge und an die Umweltbedingungen des Geländes angepassten Gestaltungskriterien Priorität eingeräumt wird.


Diese Aussagen ergänzen Vorschläge, die zuvor während der FITUR 2026 gemacht wurden. Damals erklärte der Geschäftsführer, dass die Grundstücke gemäß Regeln, die die Bebauung innerhalb des Projekts regeln sollen, an die Investoren übergeben würden.

Mehr als 700.000 Quadratmeter in Bewegung


Während diese städtebauliche Vision entwickelt wird, schreitet das Projekt in der Bauphase weiter voran. Im Januar wurde berichtet, dass die Infrastrukturarbeiten über 700.000 Quadratmeter Erdarbeiten, 12 Kilometer interne Straßen, Entwässerungssysteme und Trinkwassernetze umfassen. Außerdem wurde der Verkauf von mehr als 400 Wohneinheiten und ein Gesamtumsatz von über 100 Millionen US-Dollar gemeldet.


Im April wurde außerdem die Vereinbarung zur Entwicklung eines dritten Hotels innerhalb des Komplexes, des Westin Puerto Plata, offiziell bekannt gegeben. Damit kommen die bereits angekündigten Projekte von Hyatt Inclusive Collection und Meliá hinzu.


Abgesehen von den Investitionszahlen oder der Anzahl der geplanten Zimmer lassen jüngste Äußerungen zur Stadtplanung, zum öffentlichen Raum und zur architektonischen Regulierung darauf schließen, dass Punta Bergantín sich durch eine strukturiertere Raumplanung differenzieren will.


Der vollständige Inhalt des Bebauungsplans wurde noch nicht veröffentlicht. Seine spätere Veröffentlichung würde ein detaillierteres Verständnis der Regeln ermöglichen, die Aspekte wie Gebäudehöhen, Bebauungsdichten, Materialien, öffentliche Räume und Umweltkriterien in einem der größten Tourismus- und Immobilienprojekte an der Nordküste der Dominikanischen Republik regeln.

Empfohlene Lektüre:

Erfahren Sie als Erster die exklusivsten Neuigkeiten

Spotbild
Solangel Valdez
Solangel Valdez
Journalistin, Fotografin und PR-Spezialistin. Ambitionierte Schriftstellerin, Leserin, Köchin und Weltenbummlerin.
Verwandte Artikel
Werbung Banner Coral Golf Resort SIMA 2025
Werbung Spotbild
WerbungSpotbild