Ziel der Schulung ist es, die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, nach einem Notfall eine erste Einschätzung der Anlagen vorzunehmen und festzustellen, ob eine spezielle Inspektion erforderlich ist
SANTO DOMINGO.- Das Nationale Amt für seismische Bewertung und Anfälligkeit von Infrastruktur und Gebäuden (Onesvie) stärkt in Abstimmung mit dem Verwaltungsministerium des Präsidenten (MAPRE) die Fähigkeiten der Mitarbeiter des Nationalpalastes, den Zustand seiner Gebäude im Falle eines Erdbebens oder anderer Naturereignisse umgehend zu beurteilen.
Die Organisation berichtete, dass die Initiative darauf abzielt, eine interne Reaktionsfähigkeit aufzubauen, die eine erste Beurteilung der Einrichtungen nach einem Ereignis, die Anwendung technischer Protokolle und eine vorläufige Feststellung ermöglicht, ob die Räumlichkeiten genutzt werden können oder ob eine spezielle Inspektion erforderlich ist.
Das Personal wurde im Palast ausgebildet
José Cordero, Leiter der Abteilung für Katastrophenvorsorge bei Onesvie, erklärte, dass das Ziel darin bestehe, die eigenen Kapazitäten innerhalb des Nationalpalastes auszubauen, wobei die strategische Bedeutung der Einrichtungen zur Gewährleistung der operativen Kontinuität des Staates berücksichtigt werde.
„Wir wissen, dass der Palast das wichtigste Gebäude im Hinblick auf die operative Kontinuität ist, und wir bei Onesvie glauben, dass die Stärkung der internen Kapazitäten die Resilienz innerhalb der Exekutive gewährleistet“, betonte Cordero.
Er erklärte, dass die Schulung Teil der Bemühungen sei, ein internes Team für die strukturelle Bewertung einzurichten, das in der Lage ist, nach einem Notfall eine erste Bewertung der Anlagen durchzuführen.
Dieses Personal wird in der Lage sein, technische Kriterien anzuwenden, um Entscheidungen über die Nutzung von Räumlichkeiten zu unterstützen und festzustellen, wann es notwendig ist, umfassendere Evaluierungen durchzuführen.
Technologie zur Unterstützung der Bewertung
Im Rahmen des Tages wurde auch der Einsatz von technologischen Hilfsmitteln wie Prever von ArcGIS Online, die den Zugriff auf relevante Informationen ermöglichen, um die Bewertung von Gebäuden zu unterstützen und eine zeitnahe Entscheidungsfindung in Notfallsituationen zu erleichtern.
Die Nutzung dieser Plattformen ist Teil der Präventions-, Vorsorge- und Informationsmanagementmaßnahmen, die zur Verbesserung der institutionellen Reaktion auf mögliche Katastrophen gefördert werden.
Sie wollen die Präventionskultur stärken
Edward Vázquez, Leiter der Abteilung für Arbeitsschutz und Sicherheit bei MAPFRE, betonte seinerseits, dass diese Maßnahmen Teil der Sensibilisierungs- und Vorbereitungsarbeit seien, die die Institution mit ihren Mitarbeitern durchführe.
Er merkte an, dass das Ziel darin bestehe, eine präventive Kultur zu stärken und die Fähigkeit zu verbessern, auf Ereignisse zu reagieren, die die Einrichtungen des Nationalpalastes beeinträchtigen könnten.
Mit dieser Initiative bekräftigen beide Organisationen ihr Engagement für Prävention, Vorsorge und institutionelle Widerstandsfähigkeit sowie für den Schutz des Lebens ihrer Mitarbeiter und die Reduzierung von Risiken im Falle möglicher Notfälle.
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