Umfassende Mobilität, verstärkte Überwachung und Prävention sind notwendig, um einem der kritischsten Wochenenden im Hinblick auf die Verkehrssicherheit zu begegnen
SANTO DOMINGO. – Obwohl die Behörden keine offizielle konsolidierte Zahl genannt haben, schätzen Prognosen auf Basis der Vorjahre, dass während der Karwoche landesweit zwischen 2,5 und 3,5 Millionen Reisen registriert werden könnten.
Mit dem stärksten Verkehr ist zwischen heute, Donnerstag, und dem kommenden Sonntag zu rechnen, insbesondere in Richtung touristischer Ziele und Strandgebiete.
Anlässlich der Osterfeiertage aktivierte die Regierung im ganzen Land eine umfassende Präventions-, Sicherheits- und Straßenhilfsaktion, die hauptsächlich über das Notfalloperationszentrum und unter Beteiligung zahlreicher ziviler und militärischer Institutionen koordiniert wurde.
Die Operation Exit beginnt diesen Donnerstag, und am Sonntag wird die Phase der Operation Return aktiviert, die darauf abzielt, Verkehrsunfälle zu reduzieren, Todesfälle durch Ertrinken zu verhindern und Vorfälle im Zusammenhang mit Alkoholkonsum zu kontrollieren.
Ausfahrtsbetrieb: Kontrolle von den Hauptstraßen
Ab den frühen Morgenstunden dieses Donnerstags beginnen die Behörden mit der Überwachung strategischer Verkehrsachsen wie den Autobahnen Duarte, Las Américas, 6 de Noviembre und Autovía del Este.
Zu den von der Generaldirektion für Verkehrssicherheit und Landverkehr (Digesett) umgesetzten Maßnahmen gehören:
- Regelung des Fahrzeugverkehrs
- Geschwindigkeitskontrollen
- Atemalkoholtests
- Fahrzeugbeschlagnahme unter unsicheren Bedingungen
Darüber hinaus werden sogenannte „Carreteos“ eingerichtet, die aus der kontrollierten Bewegung von Fahrzeugen mit mäßiger Geschwindigkeit unter der Aufsicht von Agenten und autorisierten Fahrzeugen bestehen, insbesondere in Hochrisikoabschnitten.
Mehr als 400 Erste-Hilfe-Stationen am Straßenrand
Eine der Säulen der Operation ist die Verbreitung eines Dokuments über WhatsApp, das die Einrichtung eines umfassenden Hilfsnetzes mit mehr als 400 im ganzen Land eingerichteten Erste-Hilfe-Stationen aufzeigt, darunter:
- Regionale und provinzielle Kommandozentralen
- Mobile Einheiten auf Autobahnen und Nebenstraßen
- Präsenz an den Eingängen zu Stränden und Ferienanlagen
- Abdeckung in kritischen Bereichen (Kurven, Mautstellen, gefährliche Kreuzungen)
In diesen Gebieten werden Zivilschutzbrigaden, Gesundheitspersonal, Feuerwehrleute und geschulte Freiwillige im Einsatz sein; zu den Abschnitten mit der höchsten Konzentration an Hilfskräften gehören:
- Großraum Santo Domingo (mehr als 20 Stellen)
- Santiago (mehr als 30 strategische Punkte)
- San Cristóbal (ca. 45 Standorte)
- Touristische Provinzen wie La Altagracia, Puerto Plata und Samaná
Die Operation ist interinstitutionell und umfasst die Nationalpolizei: Bürgersicherheit und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung; das Innenministerium und die Polizei: Koordinierung von Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen; das Gesundheitsministerium: medizinische Hilfe und epidemiologische Überwachung; die Streitkräfte: logistische Unterstützung und territoriale Kontrolle; sowie Wirtschaftsspeisekammern und andere soziale Hilfseinrichtungen.
Die Operation umfasst eine umfassende Kommunikationsstrategie zur Veränderung risikoreicher Verhaltensweisen. Präventionskampagnen, die sich auf bürgerschaftliches Engagement konzentrieren und von verschiedenen staatlichen und privaten Einrichtungen verbreitet werden, decken folgende Themen ab:
Verkehrssicherheit:
- Anschnallpflicht
- Helmnutzung durch Motorradfahrer
- Benutzen Sie Ihr Mobiltelefon nicht während der Fahrt
Verantwortungsvoller Konsum:
- Vermeiden Sie das Fahren unter Alkoholeinfluss
- Mäßigung bei Freizeitaktivitäten
Prävention in Kurorten:
- Bitte respektieren Sie die ausgewiesenen Bereiche
- Befolgen Sie die Anweisungen der Rettungsschwimmer
Eine Botschaft der Besinnung: Die Behörden fördern auch den besinnlichen Charakter der Karwoche und mahnen die Bevölkerung zur Vorsicht und dazu, Exzesse zu vermeiden.
Sondermaßnahmen
Das Innenministerium und die Polizei haben spezifische Maßnahmen ergriffen, die darauf abzielen, Gewalttaten zu reduzieren und ein sicheres Umfeld für Familien zu gewährleisten:
- Beschränkungen für Massenversammlungen im öffentlichen Raum
- Überwachung des Verkaufs alkoholischer Getränke
- Verstärkte Präventivpatrouillen in städtischen Gebieten und Touristengebieten
Verstärkte Überwachung am Sonntag
Am Sonntag beginnt die Rückkehrphase, die aufgrund der Vielzahl der gleichzeitig in die Stadtzentren zurückkehrenden Fahrzeuge als die kritischste gilt.
Ziel ist es, Unfälle durch Müdigkeit, überhöhte Geschwindigkeit oder rücksichtsloses Fahren nach mehrtägiger Reise zu verhindern, und diese Maßnahmen werden in dieser Phase verstärkt:
- Die Fahrspuren auf den Hauptstraßen
- Hilfe an Staupunkten
- Die Anwesenheit von Krankenwagen und Kränen
Ein Aufruf zur staatsbürgerlichen Verantwortung
Obwohl der logistische Aufwand umfangreich ist, betonen die Behörden erneut, dass der Schlüssel zu einer sicheren Karwoche das individuelle Verhalten ist, da der Erfolg der Operation nicht nur von den Institutionen, sondern auch vom Engagement jedes einzelnen Bürgers abhängt.
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