SANTO DOMINGO.- Das Ministerium für Wirtschaft, Planung und Entwicklung berichtete, dass der monatliche Indikator für die Wirtschaftstätigkeit (IMAE) im Mai ein Wachstum von 2,4 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnete, was über dem Wachstum in den ersten vier Monaten des Jahres 2023 liegt.
In ihrem „Makroökonomischen Lagebericht: Überwachung der aktuellen Situation“ für Juni 2023 hebt die Agentur hervor, dass das kumulierte Wachstum des IMAE in den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 1,4 % betrug.
In der monatlichen Veröffentlichung, die von der Direktion für makroökonomische Analysen des Vizeministeriums für Wirtschafts- und Sozialanalyse erstellt wird, heißt es, dass dieses Verhalten die soliden makroökonomischen Fundamentaldaten des Landes bekräftigt und auf die koordinierte Umsetzung expansiver geld- und fiskalpolitischer Maßnahmen zurückzuführen ist.
Dem Bericht zufolge wurden die Erwartungen für das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2023 auf 4,0 % festgelegt, obwohl die Wirtschaftsakteure davon ausgehen, dass das reale BIP bis 2024 um sein potenzielles Wachstum von 5,0 % wachsen wird.
Bezüglich der Inflation heißt es in dem Dokument, dass diese innerhalb des im Juni im geldpolitischen Programm festgelegten Zielkorridors geblieben sei und eine jährliche Veränderung von 4,00 % aufweise – den niedrigsten Wert seit Juli 2020. Die Kerninflation verzeichnete eine jährliche Veränderung von 5,33 %.
Darin wird detailliert aufgeführt, dass die Gruppen, die die Schwankungen des Juni-Preisindex (0,22 %) am stärksten abmilderten, die Wohnimmobilienbranche mit einer Schwankung von -0,73 % und einer Inzidenz von -0,09 % sowie die Transportbranche mit einer Schwankung von -0,16 % und einer Inzidenz von -0,03 % waren.




