SANTO DOMINGO– Freiwillige der World Mission Society Church of God säuberten im Rahmen der Initiative „Global Hope Challenge 2025“ den Strand von Fuerte San Gil. Dabei wurden 2,7 Tonnen Abfall in insgesamt 472 Müllsäcken gesammelt.
An diesem Freiwilligeneinsatz beteiligten sich 300 Kirchenmitglieder aus verschiedenen Städten des Landes, darunter Santo Domingo, Santiago, Puerto Plata, Moca, La Vega und Jarabacoa. Die Kirche nahm diese globale Herausforderung im Rahmen des Umweltmonats an und orientiert sich damit an UN-Nachhaltigkeitsziel 12, das die vollständige Beseitigung von Plastikmüll bis 2030 zum Ziel hat.
Die Veranstaltung wurde von Manuel De Los Santos, Gouverneur des Nationaldistrikts, unterstützt. „Die Arbeit der Universitätsstudenten und der freiwilligen Helfer der Kirche Gottes ist wirklich bewundernswert und wird mit einem Lächeln und großem Enthusiasmus ausgeführt“, fügte er hinzu.
„Meerestiere nehmen Plastik auf; ein gemeinsames öffentliches Engagement ist dringend erforderlich, um dieses Problem zu lösen“, betonte Cristiana De La Rosa vom Umweltministerium.
Die Organisatoren heben hervor, dass Veranstaltungen wie diese nicht nur einen direkten Beitrag zur Säuberung von Naturräumen leisten, sondern auch andere zu konkreten Maßnahmen für den Umweltschutz inspirieren. „Die Plastikkrise in der Dominikanischen Republik hat laut den Vereinten Nationen einen Schweregrad von 80 % erreicht. Deshalb führen wir Aufklärungskampagnen und Freiwilligeneinsätze wie diesen durch, um die Bevölkerung zu motivieren, gemeinsam gegen dieses globale Problem vorzugehen“, erklärte Argedys Peralta, Vertreter der Kirche Gottes in Santo Domingo.
Im Rahmen des landesweiten Aktionsprogramms zur Unterstützung der „Global Hope Challenge“ findet am Sonntag, den 29. Juni, ein weiterer Freiwilligeneinsatz statt: eine Plastiksammelaktion und eine Aufklärungskampagne entlang des Jacagua-Flusses und in den umliegenden Gemeinden. Die Aktion wird in Zusammenarbeit mit der Saltadero-Stiftung und dem Botanischen Garten Santiago durchgeführt.
Die Weltmissionsgesellschaft Kirche Gottes, die in 175 Ländern vertreten ist, engagiert sich aktiv für gemeinnützige Initiativen, die sich dem Umweltschutz, dem sozialen Wohlergehen und der Förderung spiritueller Werte widmen. Inspiriert von mütterlicher Liebe möchte die Kirche Einzelpersonen und Gemeinschaften dazu anregen, eine bessere Welt zu gestalten – sowohl im materiellen als auch im spirituellen Sinne. Die Aktion ist öffentlich. Alle Teilnehmenden werden gebeten, bequeme Kleidung und Sonnenschutzmittel zu tragen und sich gemeinsam für eine grünere Zukunft einzusetzen.




