SANTO DOMINGO.- Angesichts des Booms der Filmindustrie in der Dominikanischen Republik und der Dreharbeiten der letzten Jahre sprachen wir mit dem Filmregisseur Hans García und stellten ihm fünf Fragen zur Dynamik der für Filme genutzten Häuser und zur Rolle von Immobilienmaklern bei deren Erwerb.
Welche Art von Häusern sind in der Dominikanischen Republik für Filmaufnahmen besonders gefragt?
Das hängt von der Geschichte ab; das Drehbuch bestimmt, in welchem Haus der Film gedreht wird.
Werden Häuser speziell für Filmaufnahmen gebaut?
Die meisten Kulissen sind gemietet. Für den Film „La Rasante“ suchten wir nach einem Drehort, der einem Landhaus mit ausgetrocknetem Flussbett ähnelte; diese Motive kommen im Film nicht vor, daher wurde das kleine Haus eigens dafür gebaut. In den meisten Fällen entstehen die Kulissen jedoch im Studio. Fassaden werden häufiger errichtet.
Was geschieht mit den Bewohnern bewohnter Häuser während der Dreharbeiten?
Wir einigen uns in der Regel darauf, dass sie woanders hinziehen. Filmproduktion ist einer der am stärksten regulierten Bereiche; um ein Haus anzumieten, benötigen wir die Zustimmung der Eigentümer, einen Grundbuchauszug und Aussagen von Nachbarn, die für die Bewohner bürgen können. Das liegt daran, dass manche Eigentümer keine Filmaufnahmen auf ihrem Grundstück wünschen, und um Klagen zu vermeiden, treffen wir die notwendigen Vorkehrungen.
Ist der Mietpreis für die Filmaufnahmen höher als der reguläre Preis?
Natürlich sind sie in der Anmietung wesentlich teurer als unter normalen Umständen.
Nutzen sie Immobilienmakler für Immobilientransaktionen?
Es gibt Vermieter, deren Aufgabe es ist, geeignete Immobilien zu finden. Diese wiederum sind auf Immobilienmakler angewiesen, da diese über Immobilienkataloge verfügen, die die Suche erleichtern. Diese Unterstützung ist von unschätzbarem Wert, denn sie besitzen das nötige Fachwissen, um uns zu beraten.





