Er erklärt, dass die dritte Phase die Untersuchungsphase sein wird, die von den zuständigen Behörden durchgeführt wird und deren Ziel es sein wird, die Ursachen des Einsturzes unter strikter Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze zu klären.
SANTO DOMINGO.-Die Regierung der Dominikanischen Republik berichtete gestern Abend, dass nach den Erkenntnissen und Beobachtungen der mehr als 300 Rettungskräfte, die weiterhin am Ort des tragischen Einsturzes des Nachtclubs Jet Set im Einsatz sind, davon auszugehen ist, dass die Such- und Rettungsphase in den nächsten zwei Stunden abgeschlossen sein wird und somit die Phase der Leichenbergung beginnen kann.
Laut dem Bericht der Rettungsdienste vom Donnerstag, dem 10. April, um 7:20 Uhr, ist die Zahl der Toten auf 218 gestiegen, während die Zahl der in Gesundheitszentren Verlegten bei 155 Personen bleibt.
Dieser Übergang bedeutet nicht das Ende der Arbeiten im betroffenen Gebiet, sondern vielmehr die Erfüllung einer neuen Phase innerhalb des international etablierten Protokolls für den Umgang mit Notfällen dieser Art, betont eine Pressemitteilung des Präsidialamtes.
In der Erklärung heißt es, dass die Rettungsteams in den vergangenen Tagen ununterbrochen, Trümmer beseitigt, Verletzte versorgt und Menschen lebend geborgen haben.
„Nachdem jedoch alle vernünftigen Möglichkeiten zur Auffindung weiterer Überlebender ausgeschöpft wurden, tritt die Operation nun in eine andere, aber ebenso sensible und entscheidende Phase ein: die Bergung der menschlichen Überreste mit dem gebührenden Respekt und der Würde, die jedem Opfer zusteht.“
Die Regierung betont, dass diese Änderung ausschließlich technischen Kriterien und dem Schutz von Menschenleben und in keiner Weise bedeutet, dass der Fall abgeschlossen oder die Aufmerksamkeit für die Tragödie verringert wird.
Er fügt hinzu, dass nach Abschluss der Wiederherstellungsphase die dritte Phase: die Untersuchungsphase, die von den zuständigen Behörden durchgeführt wird und deren Ziel es ist, die Ursachen des Einsturzes unter strikter Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze zu klären.
Wir bekräftigen unser Bekenntnis zu Transparenz, Respekt vor den Opfern und ihren Familien sowie zur institutionellen Verantwortung, mit der diese bedauerliche Situation von Anfang an bewältigt wurde.




