SANTO DOMINGO. Die Regierung arbeitet an der Entwicklung eines Protokolls, das es im Ausland lebenden Dominikanern ermöglichen soll, schnell Hypothekendarlehen zu erhalten, damit sie in ihrer Heimat kostengünstigen Wohnraum erwerben können.
Dies gab der stellvertretende Minister für Investitionsprojekte im Präsidialamt, Camel Curi, bekannt. Er präzisierte, dass gemeinsam mit dem Außenministerium (Mirex) und dem Verband der Großbanken der Dominikanischen Republik (ABA) bereits ein Programm für zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten entwickelt werde, damit Dominikaner in der Diaspora schnell und unkompliziert einen Hypothekenkredit erhalten können.
Curi stellte diese Informationen im Rahmen zweier virtueller Treffen mit dominikanischen Gemeinschaften in Madrid und Barcelona, Spanien, zur Verfügung, in denen er über die Voraussetzungen für den Erwerb von günstigem Wohnraum aus dem Ausland informierte.
Laut einer Pressemitteilung nahmen die dominikanischen Konsuln in Barcelona und Spanien, Antonio José Gómez und Miguel Ángel Vásquez, an der Veranstaltung teil, ebenso wie Dutzende von Personen, die daran interessiert sind, ein Haus in der Dominikanischen Republik zu erwerben, um in ihre Heimat zurückzukehren.
Die Teilnehmer erhielten Informationen über die verschiedenen Subventionen, die die Regierung den Begünstigten des Plans gewährt, wie zum Beispiel den Anfangsbonus, ITBIS, den 7-Jahres-Satz und den Frauenbonus.
Vizeminister Camel Curi erklärte, dass Präsident Luis Abinader seit dem Start des Happy Family Plans großen Wert darauf gelegt habe, dass die Leistungen auch der dominikanischen Diaspora zugutekommen. Er hob sein Engagement für die im Ausland lebenden Dominikaner hervor, da diese durch die an ihre Verwandten im Inland gesendeten Geldüberweisungen eine der Haupteinnahmequellen der nationalen Wirtschaft darstellen.
Die Konsuln in Barcelona und Madrid erklärten ihrerseits, dass der „Happy Family Plan“ nicht nur ein „Dach über dem Kopf“ bedeute, sondern auch die Verwirklichung von Träumen und den Aufbau einer stabileren Zukunft für dominikanische Familien, die in Zukunft in ihr Land zurückkehren möchten.
„Dieses Treffen ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Generalkonsulat der Dominikanischen Republik in Barcelona und dem Vizeministerium für Investitionsprojekte des Präsidialministeriums, dessen Aufgabe es ist, sicherzustellen, dass die dominikanische Gemeinschaft im Ausland die Möglichkeit hat, in ihrem Heimatland angemessenen Wohnraum zu finden“, erklärte der dominikanische Diplomat in Barcelona laut Pressemitteilung.
Über das Projekt
Während des Treffens erläuterte Givelle de la Rosa, Leiterin der Abteilung für Familienrekrutierung, die Details des Programms und erklärte, dass der Plan auf einer öffentlich-privaten Partnerschaft basiert, in der der Staat den Begünstigten drei Boni für die Wohnungsfinanzierung gewährt: den Initialbonus, einen Beitrag zur ersten Zahlung der Wohnung, basierend auf dem Wert der Immobilie; den ITBIS-Bonus, der für Erstwohnungen gilt; und den Ratebonus, einen Hypothekendarlehenszuschuss für sieben Jahre.
Er versicherte, dass dieses Programm alle Prozesse im Zusammenhang mit Gesundheits- und Finanzbildungsprogrammen ergänzt.
De la Rosa wies außerdem darauf hin, dass sich das Programm an Familien in prekären sozialen Verhältnissen und an Familien mit einem behinderten oder älteren Familienmitglied richtet. Es ist auch für alleinerziehende Mütter und im Ausland lebende Dominikaner gedacht, die eine Rückkehr in ihr Heimatland erwägen.
Bei den im Rahmen des nationalen Wohnungsbauprogramms „Happy Family“ errichteten Projekten handelt es sich um Wohnlösungen der Typen Subventionierter Wohnraum (Visub), Vorrangiger Sozialwohnungsbau (VIP) und Sozialwohnungsbau (VIS).




