Er bekundete seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Regierung und dem Privatsektor, um das Problem anzugehen.
SANTO DOMINGO.– Das Observatorium für psychische Gesundheit und Wohlbefinden der Päpstlichen Katholischen Universität Madre y Maestra (PUCMM) äußerte seine tiefe Besorgnis über den Notstand, der durch die Verschlechterung der psychischen und emotionalen Gesundheit in der Dominikanischen Republik verursacht wird, und rief zu gemeinsamen Anstrengungen auf, um dieser Herausforderung zu begegnen.
Wissenschaftliche Studien des Labors für Emotionen, Gesundheit und Cyberpsychologie (LESyC) an der PUCMM belegen einen Anstieg von Angstzuständen, Depressionen und Stress in der dominikanischen Bevölkerung – eine Warnung, vor der das Observatorium bereits in zahlreichen Foren gewarnt hat. Jede Studie wird mit der erforderlichen wissenschaftlichen Strenge validiert und in Scopus-indexierten Fachzeitschriften veröffentlicht, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse höchsten internationalen Qualitäts- und Transparenzstandards entsprechen.
„Die Zukunft, nach der wir uns sehnen, hängt nicht von Einzelbemühungen ab, sondern von der Summe unserer Kräfte, wie uns die internationale und nationale Erfahrung lehrt“, erklärte Dr. Zoilo García, Koordinator der Beobachtungsstelle. „Wir bekräftigen unsere Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Behörden, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft, um gemeinsam die Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit zu bewältigen“, betonte der Experte in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung.
Durch das LESyC hat PUCMM unermüdlich an konkreten und nachhaltigen Lösungen gearbeitet. Zu den wichtigsten Beiträgen zählen die wissenschaftliche Validierung psychologischer Tests, die an die dominikanische Bevölkerung angepasst wurden und sich zur Beurteilung emotionaler Symptome in Krankenhäusern, Schulen, Gemeinden und Interventionsprogrammen eignen; die Implementierung transdiagnostischer Protokolle wie PsicAP, einer Methodik, die kurze, effektive und kostengünstige Behandlungen von Angstzuständen, Depressionen und anderen emotionalen Störungen ermöglicht und in der Primärversorgung Anwendung findet; sowie die Einrichtung des Observatoriums für psychische Gesundheit und Wohlbefinden, das regelmäßig nationale Kennzahlen zu Angstzuständen, Depressionen, Suizidgedanken und Wohlbefinden erhebt, um evidenzbasierte politische Entscheidungen zu unterstützen.
Erwähnenswert ist auch die Entwicklung von künstlicher Intelligenz im Bereich der psychischen Gesundheit, etwa durch die App ArmonIA, die dazu dient, Menschen mit emotionalen Symptomen zu beurteilen, vorzubeugen und sie zu unterstützen. Dabei werden international validierte psychologische Tests und Strategien auf Basis der kognitiven Verhaltenstherapie integriert.
Darüber hinaus wird in Kürze der Psychologische Betreuungsdienst (SAP) der PUCMM eröffnet – eine universitäre Klinik, die wissenschaftlich fundierte Therapien anbietet und so die psychologische Versorgung der Bevölkerung verbessert. Außerdem wird die Plattform Bemocional eingeführt, ein digitaler Raum für Psychoedukation mit praktischen Ressourcen, virtuellen Workshops und Strategien zur emotionalen Selbstfürsorge, der der gesamten Bevölkerung Präventionsinstrumente an die Hand gibt.
Diese Fortschritte, integriert in das Gesundheitssystem, ermöglichen die Früherkennung von Fällen in Schulen, Gemeinden und Betrieben, den Zugang zu kurzen und wirksamen Behandlungen, die Durchführung von Präventions- und Psychoedukationskampagnen auf der Grundlage verlässlicher Daten sowie technologische Innovationen im Bereich der psychischen Gesundheit.
Die Dringlichkeit, diese Krise anzugehen, spiegelt sich in den jüngsten Ereignissen wider. Allein in den letzten zwei Monaten wurden mindestens sieben Todesfälle im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen registriert.
Das Mental Health and Wellbeing Observatory ist eine spezialisierte Forschungseinheit des Pucmm, die sich der Erstellung regelmäßiger nationaler Kennzahlen zu Angstzuständen, Depressionen, Suizidgedanken und Wohlbefinden widmet und als Grundlage für evidenzbasierte politische Entscheidungen dient.




