Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) stellte in ihrem Bericht über die vorläufige Volkswirtschaftsbilanz fest, dass die Dominikanische Republik das einzige Land war, das im Jahr 2024 keine Rückschläge in seiner Wachstumsdynamik hinnehmen musste.
In ihrer Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung der Länder in der Region wies die Organisation darauf hin, dass die Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit in den Ländern Mittelamerikas und Mexikos weit verbreitet sei, und versicherte, dass dies bis zum Ende des Jahres 2024 anhalten werde.
„Bei Betrachtung der Schätzungen der Wirtschaftstätigkeit für das zweite Halbjahr ist festzustellen, dass es in allen Ländern außer der Dominikanischen Republik zu Rückschlägen in der Wachstumsdynamik im Laufe des Jahres gekommen ist“, so die Analysten der ECLAC.
In diesem Bericht gab die ECLAC an, dass die Wachstumsprognosen für die dominikanische Wirtschaft Ende 2024 bei 5,2 % und für 2025 bei 4,6 % liegen.
Was die Lebensmittelpreisinflation betrifft, so gehörte die Dominikanische Republik zu den 22 Ländern, die zwischen 2023 und 2024 einen Rückgang von mehr als fünf Prozentpunkten verzeichneten, darunter: Barbados, Belize, Kolumbien, Ecuador, Peru, St. Vincent und die Grenadinen, St. Lucia, Suriname und Venezuela.
Im Gegensatz dazu verzeichneten Argentinien, Bolivien und Haiti einen Anstieg dieser Inflation, wobei die Zuwächse fünf Prozentpunkte überstiegen.
Ebenso gehörte das Land zu den elf lateinamerikanischen Ländern, in denen die Beschäftigung im ersten Halbjahr um 4 % zunahm, während in vier Ländern ein Rückgang zu verzeichnen war.
Eine weitere Information aus dem Bericht ist, dass „die Beschäftigung im Industriesektor in 11 der 15 Länder, für die Daten vorliegen, zugenommen hat, mit bemerkenswerten Zuwächsen von über 5 % in Bolivien (Plurinationaler Staat), Paraguay und der Dominikanischen Republik sowie Rückgängen von mehr als 4 % in Argentinien und Trinidad und Tobago.“.
Die Beschäftigung im Bereich der Grundversorgung stieg in den meisten Ländern, für die Daten vorliegen, insbesondere aber in Argentinien, Costa Rica und der Dominikanischen Republik, wo zwischen dem ersten Halbjahr 2023 und dem gleichen Zeitraum im Jahr 2024 Zuwächse von mehr als 10 % verzeichnet wurden. Gleiches gilt für den Bausektor, der ein Wachstum von 6 % verzeichnete.
Die ECLAC stellt fest, dass die Beschäftigung im Finanzdienstleistungssektor in den meisten Ländern ebenfalls zugenommen hat, wobei die Zuwächse in Bolivien, Brasilien, Chile, Nicaragua, der Dominikanischen Republik sowie Trinidad und Tobago 6 % überstiegen.
Quelle: Listín Diario.




