SANTO DOMINGO. – Die Dominikanische Republik eröffnete am Mittwoch ihren Stand auf der 46. Internationalen Tourismusmesse (FITUR 2026) im IFEMA in Madrid und startete damit eine Agenda, die darauf abzielt, das Land als Touristen- und Investitionsziel zu bewerben.
Unter der Leitung von Tourismusminister David Collado führte die dominikanische Delegation mehr als 1.200 Geschäftstreffen mit internationalen Betreibern, Fluggesellschaften und Investoren, mit dem Ziel, neue Projekte im Wert von rund 4 Milliarden US-Dollar anzuziehen.
Die Offensive der Dominikanischen Republik konzentriert sich auf die Förderung eines vielfältigeren Tourismusangebots, das aufstrebende Reiseziele, kulturelle Angebote und die Beteiligung lokaler Akteure integriert und die FITUR als wichtige Plattform für strategische Allianzen in diesem Sektor festigt.
Der Stand
Der Stand der Dominikanischen Republik auf der FITUR 2026 wurde als sinnliches Erlebnis konzipiert, das unter dem Motto „Geschmacksparadies“ Identität, Kultur und Geschäftsmöglichkeiten vermitteln soll. Das Design kombiniert visuelle Elemente, die von den Landschaften und Farben des Landes inspiriert sind, mit einem wechselnden gastronomischen Angebot, das Aromen aus verschiedenen Regionen hervorhebt, sowie mit lokalem Kunsthandwerk, Musik und kulturellen Ausdrucksformen, die die Authentizität des Reiseziels unterstreichen.
Die Einbeziehung eines „Dominikanischen Hauses“ und Live-Künstlerdarbietungen hat eine enge und unverwechselbare Atmosphäre auf dem Messegelände geschaffen, und über die Erlebniskomponente hinaus integriert der Stand einen Executive-Bereich für Meetings und Networking, der Tourismusprojekte, Immobilieninvestitionen, Sporttourismus und Großveranstaltungen fördern soll.
Diese Dualität zwischen Kulturförderung und Geschäftsplattform positioniert den dominikanischen Pavillon als einen der aktivsten auf der Messe und zieht sowohl Fachbesucher als auch Investoren an, die an einem diversifizierten und wachsenden Tourismusangebot interessiert sind.
Bei den Ausgaben 2022, 2023 und 2025 erhielt das Land auf der FITUR in Madrid den ersten Platz für den „Besten Stand“ für sein Design und seine Präsenz auf dieser internationalen Tourismusmesse.
Verhandlungen und Förderung
Über die traditionelle Förderung des Sonnen- und Strandtourismus hinaus betont der dominikanische Standpunkt die Diversifizierung des touristischen Angebots durch die Einbeziehung kultureller, gastronomischer, urbaner und aufstrebender Reiseziele.
Ziel dieser Strategie ist es, die Positionierung des Landes auf den europäischen Märkten auszubauen und Besucher- und Investorenprofile anzuziehen, die an differenzierten Erlebnissen interessiert sind.
Vom ersten Tag der Messe an setzte die dominikanische Delegation ein Programm in Gang, das rund 1.200 Geschäftstreffen umfasste, mit dem Ziel, ausländische Investitionen anzuziehen, die Flugverbindungen zu stärken und die Abkommen mit Reiseveranstaltern und Hotelgruppen auszubauen.
Die Behörden schätzen, dass diese Beteiligung zu Investitionszusagen in Höhe von rund 4 Milliarden US-Dollar führen könnte, die sowohl mit neuen Projekten als auch mit der Erweiterung bestehender Entwicklungen verbunden sind.
Reiseziele und lokale Akteure
Im Rahmen der FITUR haben auch kommunale Behörden und lokale Vertreter konkrete Initiativen vorgestellt, darunter die Förderung von Santiago de los Caballeros als Kultur- und Gastronomiedestination, mit dem Ziel, die Stadt aktiver in internationale Touristenrouten zu integrieren und neue Investitionsmöglichkeiten und Besucherströme zu generieren.
Der Eröffnungstag bestätigt die Bedeutung der FITUR für die Dominikanische Republik, nicht nur im Hinblick auf die Tourismusförderung, sondern auch als Plattform für den Aufbau strategischer Allianzen mit Reiseveranstaltern, Fluggesellschaften, Investoren und Finanzinstituten. Die dominikanische Delegation wird ihre Agenda in den kommenden Messetagen fortsetzen und sich in ihren Gesprächen auf die Festigung des nachhaltigen Wachstums des Tourismussektors konzentrieren.




