SANTO DOMINGO –Das Finanzministerium gab gestern, Dienstag, bekannt, dass die Ratingagentur Standard & Poor's das Risikorating der Dominikanischen Republik mit „BB, mit stabilem Ausblick“ bestätigt hat und dabei die regionale Führungsrolle ihrer Wirtschaft sowie ein jährliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 5 % in den nächsten vier Jahren hervorhob.
Laut Ministerium hob die Agentur hervor, dass das BIP pro Kopf des Landes im Jahr 2024 etwa 11.500 US-Dollar erreichen wird, fast doppelt so viel wie im Jahr 2014, und behauptet, dass „schnelles Wachstum die Risiken moderater Haushaltsdefizite und begrenzter Haushaltsflexibilität mindert“.
Das Finanzministerium erklärte außerdem, die Ratingagentur habe hervorgehoben, dass die von der Regierung umgesetzten marktfreundlichen Maßnahmen es ihr ermöglicht hätten, ein hohes Investitionsniveau aufrechtzuerhalten, das im Jahr 2024 auf rund 32 % des BIP geschätzt werde.
Standard & Poor's hob in seinem jüngsten Bericht über das Land auch hervor, dass die Regierung mehrere Reformen voranbringen konnte, darunter die Verabschiedung des Gesetzes zur fiskalischen Verantwortung, das das jährliche Wachstum der öffentlichen Ausgaben begrenzt und eine Schuldenobergrenze festlegt; die Reorganisation des öffentlichen Sektors zur Senkung der Ausgaben sowie die Verfassungsreform und das Arbeitsgesetzbuch.
Am 20. November bestätigte die Ratingagentur Fitch Ratings das Risikorating der Dominikanischen Republik mit BB- und positivem Ausblick und hob dabei die Stärke ihrer Wirtschaft, die Fortschritte in der Regierungsführung und das Potenzial zur Umsetzung von Reformen hervor, die den makroökonomischen und institutionellen Rahmen des Landes stärken.




