Der Bankensektor forderte, sich an offizielle und überprüfbare Informationen zu halten und dabei die geltenden Rechtsvorschriften sowie die Grundsätze der Sorgfaltspflicht, die für Finanzintermediationstätigkeiten gelten, strikt zu beachten.
SANTO DOMINGO– Der Bankenverband der Dominikanischen Republik (ABA) bestätigte, dass die Solvenz des Bankensektors weiterhin solide ist und dieser, wie aktuelle offizielle Statistiken belegen, seit Jahren zu den leistungsstärksten in der Region zählt. Der ABA hob in diesem Zusammenhang die hervorragende Solvenzquote des Finanzsektors von 17,07 % hervor, die sowohl die im Währungs- und Finanzgesetz festgelegte regulatorische Mindestquote von 10 % als auch die von Basel geforderten 8 % übertrifft.
Das Unternehmen erklärte, dass trotz der ungünstigen externen Aussichten die Finanzstärke und Stabilität des Finanzsystems von den wichtigsten Ratingagenturen, externen Wirtschaftsprüfern und internationalen Organisationen hervorgehoben wurden, was darüber hinaus zu einer Festigung der Beziehungen zu Korrespondenzbanken führte.
„Der Bankensektor bleibt eine Säule der makroökonomischen Stabilität, ein Motor der Entwicklung und Dynamik durch die Weiterleitung von Ressourcen an die produktiven Sektoren und Familien des Landes, dank einer umsichtigen, disziplinierten und zukunftsorientierten Finanzverwaltung in Übereinstimmung mit den besten nationalen und internationalen Praktiken“, sagte er.
Vor diesem Hintergrund forderte der Verband, sich an offizielle und überprüfbare Informationen zu halten und dabei die geltenden Rechtsvorschriften sowie die Grundsätze der Sorgfaltspflicht, die für die Finanzintermediation gelten, strikt zu beachten.
„Die Jahresabschlüsse aller Bankinstitute sind öffentlich, transparent, werden von den zuständigen Behörden ordnungsgemäß überwacht und unterliegen internen und externen Prüfverfahren gemäß dem Währungs- und Finanzgesetz 183-02 und internationalen Vorschriften. Daher muss jede Analyse oder Bewertung auf objektiven Daten und einem angemessenen Verständnis der Funktionsweise des Finanzsystems basieren“, fügte er hinzu.
In diesem Zusammenhang hob er die Rolle hervor, die die Behörden und die Banken selbst bei der Veröffentlichung ihrer geprüften Kennzahlen und Jahresabschlüsse gespielt haben, und demonstrierte damit einen offenen, ehrlichen und für alle Bürger zugänglichen Prozess.
Die Indikatoren bleiben gesund
Ebenso versicherte der Verband mehrerer Banken, dass der dominikanische Bankensektor auf alle Eventualitäten vorbereitet sei, ohne die operative Kontinuität der Institute zu gefährden, wie die jüngst von der Zentralbank veröffentlichten Zahlen belegen.
Er bekräftigte außerdem, dass das Portfolio notleidender Kredite der Finanzinstitute bei rund 162 % liege, was bedeute, dass für jeden Peso überfälliger Kredite mehr als anderthalb Pesos zur Deckung zur Verfügung stünden, was ein umsichtiges und verantwortungsvolles Management des Kreditrisikos widerspiegele.
Die ABA stellte fest, dass die Geschäftsbanken dank des Vertrauens der Einleger über ausreichende Liquidität verfügen, um ihren Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Sie merkte außerdem an, dass die Rentabilitätskennzahlen positive und wiederkehrende Ergebnisse zeigen, die durch Finanzintermediation und operative Effizienz gestützt werden.
Er stellte fest, dass die Kreditvergabe an den nichtfinanziellen Privatsektor ein ausgewogenes Wachstum aufwies, wobei rund 72 % der Kredite an Kreditnehmer mit Risikoklasse A vergeben wurden. Er erwähnte auch, dass die Ausfallquote bei knapp 1,9 % blieb und damit besser abschnitt als der regionale Durchschnitt von 2,3 %.
Das Bankensystem weise weiterhin qualitativ hochwertige Kreditportfolios und eine starke und profitable Eigenkapitalposition auf, wodurch es im Vergleich zu anderen Ländern der Region eine führende Position einnehme, wie die Zentralbank kürzlich in ihrer Publikation „Open Page“ bekannt gab, erklärte er.



