SANTO DOMINGO. – Seit dem letzten Jahr sind im Rahmen des Nationalen Programms für glückliches Wohnen mehr als 550.000 Anträge eingegangen. Es gibt 24 Projekte, und es wird geschätzt, dass bis Dezember 2023 dreitausend Wohneinheiten an Familien übergeben werden, die von diesem in einer Allianz zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor durchgeführten Projekt profitieren.
Dies berichtete der stellvertretende Minister des Präsidialamtes, Camel Curi, während des Lateinamerikanischen Treuhandkongresses (COLAFI), der von der Vereinigung der Großbanken der Dominikanischen Republik (ABA) und dem Lateinamerikanischen Bankenverband (FELABAN) organisiert wurde.
In einer Podiumsdiskussion erläuterte der Beamte die Fortschritte und Prognosen der Initiative zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Verringerung des Wohnungsdefizits.
Im Falle Kolumbiens haben Wohnungsbaustiftungen mit öffentlichen Geldern es dem Land ermöglicht, sein Wohnungsdefizit um 18 % zu verringern und Subventionen an eine Million Haushalte weiterzuleiten, wodurch sich deren Lebensqualität verbesserte und die Überbelegung landesweit um 30 % reduziert wurde, kommentierte Germán Arce, Präsident des Verbandes der Treuhandgesellschaften dieses südamerikanischen Landes.

Expertengremium für Wohnungsbaustiftungen. (Externe Quelle).
Am Freitag nahm auch der Leiter der Wertpapieraufsichtsbehörde, Enmanuel Cedeño, teil und kündigte an, dass der Nationale Wertpapierrat eine öffentliche Konsultation zu den Entwürfen der Vorschriften für Treuhandgesellschaften, öffentliche Angebotstreuhandgesellschaften, Verbriefungsgesellschaften und autonome Vermögenswerte im Verbriefungsprozess durchführen werde.
Diese Ankündigung wurde vom Geschäftsführer von Fiduciaria Popular, Andrés Rivas, positiv aufgenommen. Er begleitete ihn auf einer Podiumsdiskussion und äußerte, dass diese Regelung Geschäftsmöglichkeiten auf dem Treuhandmarkt schaffen werde.
COLAFI ging auch auf aktuelle technologische Trends ein. Julio Ferron de Jesús, Leiter des Digital Assets Teams bei KPMG Spanien, präsentierte diese und wies darauf hin, dass sich für den Treuhandmarkt große Chancen durch technologische Innovationen bieten.
Generell warnte er davor, dass der technologische Fortschritt die Regulierung überholt und damit Institutionen und Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Er betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Banken, Fintech-Unternehmen und anderen Finanzsektoren unerlässlich sei, um alle Chancen zu nutzen und den Anforderungen der heutigen Welt effektiv gerecht zu werden.
Zwei Tage lang analysierten lokale und internationale Experten die Trends und die Realität der Stiftung sowie ihre Beiträge in den Bereichen Recht, Verwaltung und Finanzen.




