Der Ausfall, der sich am Donnerstag, dem 25. Dezember, in Sabana Iglesia ereignete, betraf vier Häuser und führte zu einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung für mehr als 800.000 Menschen in Santiago und Moca.
SANTO DOMINGO– Die Santiago Water and Sewerage Corporation (Coraasan) teilte mit, dass sie die Reparatur der Schäden übernehmen wird, die durch die Explosion einer Hauptleitung des Cibao Central-Aquädukts am Donnerstag, dem 25. Dezember, in der Gemeinde La Zanja, Gemeinde Sabana Iglesia, Provinz Santiago, entstanden sind.
Nach Angaben der Institution ereignete sich der Defekt um 11:20 Uhr an einem 60 Zoll großen, vorgespannten Betonansaugrohr, das zur Rohwasserzuleitung gehört, die die Gemeinden Santiago und Moca versorgt.
Die Behörden bestätigten, dass es keine menschlichen Opfer; dennoch wurde das Gebiet zum Notstand erklärt, während technische Brigaden und schweres Gerät von Coraasan an der Intervention in dem betroffenen Gebiet arbeiten.
Vier Häuser betroffen
Eine technische Begutachtung durch eine Kommission der Institution ergab, dass vier Häuservon dem Vorfall betroffen waren. Auf Anweisung des Generaldirektors von Coraasan, Ingenieur Andrés Cueto, verpflichtete sich die Einrichtung, den entstandenen Schaden zu ersetzen. Dies umfasst die Instandsetzung der baulichen Anlagen der betroffenen Häuser sowie den Ersatz von Möbeln und anderen Haushaltsgegenständen.
„Die Institution wird die betroffenen Familien unterstützen und in dieser Situation alle notwendigen Garantien bieten“, sagte Coraasan in einer offiziellen Erklärung.
Wasserversorgungsunterbrechung
Durch die Pipelineexplosion wurde die Trinkwasserversorgung von etwa 60 % der Bevölkerung der Provinz Santiago und der Gemeinde Moca unterbrochen, was etwa 800.000 Menschen entspricht.
Coraasan erklärte, die betroffene Pipeline sei seit über 30 Jahren in Betrieb und habe eine Durchflusskapazität von fünf Kubikmetern pro Sekunde, was etwa 115 Millionen Gallonen pro Tag entspricht. Während der Reparaturarbeiten wird die betroffene Region mit Trinkwasser per Tankwagen versorgt.
Die Institution stellte außerdem klar, dass vor diesem Ausfall ein Beschaffungsprozess eingeleitet worden war, um ein Subunternehmen mit der Durchführung von Wartungsarbeiten an diesem Abschnitt des Aquädukts zu beauftragen.
Coraasan bekräftigte sein Engagement, den Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen und die Kommunikation mit den betroffenen Gemeinden in Sabana Iglesia aufrechtzuerhalten.




