Dazu gehört die Anhebung regulatorischer Obergrenzen und die Ausweitung von Förderprogrammen
TRD
New York

Angesichts des knappen Wohnungsangebots und der Schwierigkeit, bezahlbaren Wohnraum zu finden, zielt die Biden-Regierung darauf ab, technische Änderungen vorzunehmen, um den Bau und die Finanzierung von Mietwohnungen und -immobilien zu erleichtern.
Laut dem Wall Street Journal könnten die möglichen Maßnahmen bereits am Mittwoch vom Weißen Haus bekannt gegeben werden. Eine Änderung: Fannie Mae und Freddie Mac könnten dank einer Anhebung der Obergrenze für Wohnungen, die durch den Low Income Housing Tax Credit (LHP) gefördert werden, mehr in Mietwohnungen investieren.
Eine weitere Änderung würde das wettbewerbsorientierte Förderprogramm für kommunale Entwicklungsfinanzierungsinstitute ausweiten, was den Bau von bezahlbarem Wohnraum erhöhen könnte. Zudem würden mehr Finanzmittel für Fertighäuser bereitgestellt, deren Bau in der Regel kostengünstiger ist.
Ein dritter Vorschlag sieht außerdem vor, dass philanthropische Organisationen und Erstkäufer von Eigenheimen FHA-versicherte, notleidende Immobilien erwerben können, um ihnen einen Vorteil gegenüber Investoren zu verschaffen, die diese Immobilien oft zuerst kaufen.
Die Preise für Käufer und Mieter sind während der Pandemie rasant gestiegen, wodurch viele Erstkäufer in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Laut der National Association of Realtors lag der Medianpreis für bestehende Häuser im Juli bei 359.900 US-Dollar, weniger als 3.000 US-Dollar unter dem Rekordhoch vom Juni.
Der Bau von bezahlbarem Wohnraum kann schwierig sein, doch Kommunen im ganzen Land arbeiten daran, ihn zu erleichtern. In Kalifornien haben die Abgeordneten einem Gesetzentwurf, der den Bau von Zweifamilienhäusern auf Grundstücken, die bisher nur für Einfamilienhäuser vorgesehen waren, ermöglichen soll, grundsätzlich zugestimmt, um das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu erhöhen.




