Hausbesitzer bringen ihre Persönlichkeit zunehmend durch die Gestaltung ihres Zuhauses zum Ausdruck. Hier sind einige der Trends, die im neuen Jahr besonders im Fokus stehen werden.
Entnommen aus der NAR
Wohndesign wird immer individueller. Immer mehr Hausbesitzer nutzen ihre Häuser, um ihre Individualität zum Ausdruck zu bringen, so die Experten von The Plan Collection, einem Online-Wohndesignunternehmen.
„Das ist nachvollziehbar, denn die Menschen haben sich von der Notwendigkeit, zu Hause zu sein, hin zu dem Wunsch entwickelt, sich in einem Umfeld aufzuhalten, das ihre Persönlichkeit und ihren Geschmack widerspiegelt“, sagt Laurel Vernazza, Expertin für Wohndesign bei The Plan Collection. „Da niemand reisen konnte, mussten Hausbesitzer diese Erlebnisse in ihre eigenen vier Wände holen.“.
Das Team von Plan Collection präsentiert seine Prognosen für einige Trends im Bereich Hausdesign und -bau für das Jahr 2022, darunter:
1. Gemusterte Harthölzer: Traditionelle Handwerkskunst, darunter zweifarbige Intarsien, Muster oder sogar unterschiedliche Farbtöne, gewinnt laut Designern an Beliebtheit. Hellere Holzböden werden immer häufiger zu sehen sein, egal ob sie einen ganzen Raum oder nur einen Teil davon bedecken.

2. Farbenfrohe Küchen: „Hausbesitzer haben genug von reinweißen Küchen und Arbeitsplatten“, sagen Designer. „Sie wollen mehr Abwechslung.“ Man kann davon ausgehen, dass vermehrt Holzschränke oder Schranktüren in warmen oder neutralen Tönen sowie Arbeitsplatten aus alternativen Materialien zu sehen sein werden. Beispielsweise könnten Küchen vermehrt mit Materialmix gestaltet werden, etwa Granitarbeitsplatten in Kombination mit einer Kücheninsel aus Massivholz.

Foto: Die Plan-Kollektion.
3. Schwarze Details: Schwarze Fensterrahmen innen und außen, schwarz lackierte Haustüren und schwarze Haushaltsgeräte, egal ob glänzend oder matt, werden voraussichtlich im Jahr 2022 an Beliebtheit gewinnen.

4. Biophiles Design: Die Natur zieht ins Haus. Hausbesitzer setzen zunehmend auf die Prinzipien des „biophilen Designs“, das mehr organische Materialien in der Inneneinrichtung verwendet und Sonnenlicht, frische Luft, Pflanzen und andere natürliche Elemente im Haus optimal nutzt.

5. Maximalistisches Design: „Während das Angebot an neuen Möbeln sinkt, bleibt die Nachfrage nach hochwertigen, kitschigen Antiquitäten hoch“, so die Designer. „Die Menschen reisen zwar weniger, verfügen aber über mehr verfügbares Einkommen. Daher finden kreative Ausdrucksformen der Persönlichkeit immer mehr Eingang in die Inneneinrichtung. Möbel, Teppiche, Kunstwerke und Gemälde spiegeln vergangene Reiseziele oder zukünftige Traumziele wider und bringen diese Idee in die eigenen vier Wände.“

6. Mehr geschwungene Bauelemente: Kurven wirken dem Trend zu geraden Linien der letzten Jahre entgegen, so Designer. Das Team von The Plan Collection prognostiziert, dass man künftig mehr Bogenöffnungen, Tonnengewölbe und geschwungene Möbel sehen wird. Auch Bogenfenster und -türen sowie geschwungene Dächer für Veranden oder Terrassen und geschwungene Gehwege werden voraussichtlich häufiger anzutreffen sein.

7. Metalldächer: Metalldächer sind bekannt für ihre Umweltfreundlichkeit und Langlebigkeit. Sie werden auch immer beliebter und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Man kann davon ausgehen, dass Metall in Zukunft vermehrt an Hausfassaden zum Einsatz kommen wird. „Ob als komplettes Dach oder als Akzent an einem Vordach oder einem Markisendach über Fenstern – Metalldächer sind langlebig und halten 40 bis 70 Jahre“, so The Plan Collection.

8. Luxuriöser Außenbereich: Hausbesitzer werten ihre Außenbereiche auf und gestalten sie zu einer Erweiterung ihres Wohnraums. Sie schaffen sich Outdoor-Wohnzimmer mit Fernsehern und Kaminen sowie exklusive Swimmingpools.






