Von Escalin Well
El Inmobiliario
SANTO DOMINGO.-Der Präsident des Bauunternehmerverbands Santo Domingo Ost (Acosde), Riubell Montes de Oca, erklärte, dass der Bausektor die Entwicklung öffentlich-privater Partnerschaften benötige, um die Verlangsamung zu bewältigen, die die Branche derzeit erlebe. Dies gehe aus Daten der Zentralbank der Dominikanischen Republik hervor.
„Um den Sektor wiederzubeleben, ist eine gemeinsame Anstrengung von Regierung, Finanzinstitutionen und Akteuren des Privatsektors erforderlich. Dies umfasst Maßnahmen zur Stabilisierung der Materialpreise und zur Überprüfung der Steuerbelastung von Projekten“, erklärte er.
Diese Stellungnahme ist eine Reaktion auf die Angaben der autonomen staatlichen Einrichtung, die einen Rückgang in den ersten beiden Monaten des Jahres mit einem Minus von -7,7 % bekannt gab.
Der Präsident von Acosde erklärte, dass dieses Szenario auf mehrere wirtschaftliche und strukturelle Faktoren zurückzuführen sei, die die Dynamik des Sektors beeinflusst hätten; darunter nannte er die gestiegene Steuerbelastung.
Als zusätzliche Kostenquelle nannte er die Abfallsteuer. Er erklärte, dass diese neue Nebenkosten mit sich bringe, die das Budget von Bauprojekten im Land belasten.
In diesem Monat veröffentlichte die Zentralbank ihren jüngsten Bericht, aus dem hervorgeht, dass der Sektor im März eine Erholung verzeichnete. Betrachtet man jedoch die Daten von Januar und Februar, blieb die Performance des ersten Quartals mit -1,2 % negativ.
Montes de Oca führte als weitere Ursache für diese negativen Zahlen den Rückgang der öffentlichen Investitionen, den anhaltenden Anstieg der Zinssätze für Baukredite und die „Volatilität“ des Dollarkurses an.

Vorstand von Acosde. (EXTERNE QUELLE).
Er wies darauf hin, dass diese Variablen die Kosten von Projekten erhöht und die Investitionskapazität eingeschränkt hätten, was sowohl lokale Projektentwickler als auch ausländische Investoren beeinträchtigt habe.
Andererseits sagte er, dass der anhaltende Anstieg der Preise für wichtige Baumaterialien wie Zement und Stahl zu einer angespannten finanziellen Lage der Bauträger geführt habe.
Er fügte außerdem hinzu, dass es in verschiedenen Teilen des Landes einen Mangel an Fachkräften gebe, was zu den Faktoren beitrage, die den Sektor in den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 im Niedergang begriffen hätten.
„Dieser Personalmangel hat den normalen Baufortschritt verzögert, Unzufriedenheit bei den Käufern hervorgerufen und die allgemeine Wahrnehmung der Effizienz des Sektors beeinträchtigt“, erklärte er in einer Pressemitteilung an El Inmobiliario.
Trotz dieser Situation merkte er an, dass der Sektor angesichts dieses Umfelds weiterhin „mäßig optimistische“ Erwartungen hegt.
„Es wird erwartet, dass die Zinssätze im weiteren Verlauf des Jahres sinken und der Dollar-Wechselkurs seinen Abwärtstrend fortsetzen wird, was dazu beitragen würde, laufende Projekte wiederzubeleben und neue Investitionen anzuregen“, fügte er hinzu.
Der Wirtschaftsführer betonte, dass eine weitere Maßnahme zur Bekämpfung dieses Rückgangs die Implementierung von Finanzmechanismen sei, die den Zugang zu Krediten erleichtern, sowie die Förderung von politischen Maßnahmen, die Investitionen auf nationaler und internationaler Ebene begünstigen.
Zum Schluss stellte der Ingenieur in sehr optimistischer Weise fest, dass es im Land Möglichkeiten gebe, den Sektor wiederzubeleben und seine Rolle als Motor der nationalen Wirtschaft wiederherzustellen.




