SANTO DOMINGO. – Präsident Luis Abinader leitete am Mittwoch die Grundsteinlegung für die Verlängerung der Linie 1 der Metro Santo Domingo von der Station Mamá Tingó nach Punta de Villa Mella, um weiterhin Alternativen zum stockenden Verkehr im Großraum Santo Domingo anzubieten.
Das vom Amt für die Neuorganisation des Verkehrswesens (OPRET) geleitete Projekt umfasst den Bau zweier Bahnhöfe in der Nähe des Bildungszentrums Ramón Matías Mella und der Gemeinde San Felipe. Diese werden Teil des integrierten Verkehrssystems Santo Domingo Metro-Seilbahn sein. Zum Projekt gehören außerdem ein neues, rund 2,5 Kilometer langes Viadukt und ein 14-spuriges Bahnbetriebswerk.
Die Behörde gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass das neue Betriebswerk strategisch günstig für die Abstell- und Wartungsgleise von Zügen gelegen sein wird und dass das Projekt auch ein Parkhaus umfasst.
Diese neue Regierungsinitiative zur Verbesserung der Mobilität im Großraum Santo Domingo stellt eine Investition von rund 187 Millionen US-Dollar dar und soll in etwa 36 Monaten abgeschlossen sein.
Bei der Grundsteinlegung bekräftigte Präsident Abinader das Engagement seiner Regierung für die Transformation des dominikanischen Verkehrssystems und die Bereitstellung schnellerer, sichererer und zuverlässigerer Transportmöglichkeiten.
„Unser Ziel geht über die reine Infrastrukturschaffung hinaus. Wir wollen die Mobilität in Santo Domingo verbessern und sie inklusiver, schneller und nachhaltiger gestalten. Dieses Projekt ist ein Schritt hin zur territorialen Integration und zur Optimierung des öffentlichen Dienstes, von dem jeder Bürger im Alltag profitiert“, erklärte Abinader.

Spatenstich für den Ausbau der Metro Santo Domingo. (Externe Quelle).
Der Präsident hob zudem die positiven Umweltauswirkungen dieses Projekts im Hinblick auf die notwendigen Anpassungs- und Minderungsmaßnahmen zum Klimaschutz hervor.
„Ich möchte die positiven Umweltauswirkungen besonders betonen: Jede Investition in diese Art des Transports führt zu geringeren Emissionen schädlicher Gase und trägt somit zu einem grüneren Santo Domingo und zur Anpassung an den Klimawandel bei, dessen Auswirkungen wir als Inselstaat bereits spüren“, erklärte Abinader.
Rafael Santos Pérez, Exekutivdirektor von OPRET, bekräftigte seinerseits, dass seine Regierung sich weiterhin für die Entwicklung und Verbesserung des Schienenverkehrs einsetzt.
„Seien Sie versichert, dass wir dieses Projekt unter Einhaltung der Prinzipien von Effizienz und Transparenz durchführen und dabei stets das öffentliche Interesse wahren. Wir stellen sicher, dass jeder investierte Peso objektiv eingesetzt wird, damit Ihre Anstrengung – die Anstrengung aller Dominikaner – zum Gemeinwohl beiträgt, die Lebensqualität der Menschen in diesem Bezirk verbessert und dem Land beweist, dass der öffentliche Sektor effiziente und funktionale Projekte realisieren kann“, erklärte Santos Pérez.
Die Linie 1B der Metro Santo Domingo verspricht, die urbane Mobilität weiter zu verbessern, die Vernetzung und Erreichbarkeit zu optimieren und einen saubereren und effizienteren Verkehr zu fördern.
Gleichzeitig wird sie die Verkehrsstaus in der Region deutlich reduzieren. Dieses Projekt verspricht eine signifikante Entlastung des Verkehrs im Norden der Stadt, betont die Pressemitteilung.




