Ein bahnbrechendes neues Modell von Fertighäusern mit nahezu null Energieverbrauch, das die Natur und die Umwelt respektiert.
Entnommen von NoticiasTrabajo.es
Fertighäuser sind zweifellos ein wachsender Trend auf dem spanischen Immobilienmarkt. Dieses neue Baumodell bietet Häuser in allen Größen und für jedes Budget – von preisgünstigen Wohnungen bis hin zu luxuriösen Villen für 350.000 €. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein neues Konzept etabliert: Passivhäuser . Doch was genau sind sie, wie funktionieren sie und vor allem: Was kosten sie?
Der bedeutendste Unterschied dieser innovativen Modulbauten liegt in ihrer gesteigerten Effizienz. Ihr Energieverbrauch wird maximal reduziert, obwohl sie über zusätzliche Dreifachverglasung mit Außendämmung und motorisierte Jalousien verfügen. Werden zudem erneuerbare Energiequellen wie Solaranlagen genutzt, lässt sich positiver Nettoenergieverbrauch. Somit wird mehr Energie erzeugt, als für Wartung und täglichen Betrieb verbraucht wird. Dies ist umso beeindruckender, als dieser Wert bei einem herkömmlichen Haus 100 kWh pro Quadratmeter und Jahr übersteigt.
Darüber hinaus erfüllen sie die neuen Anforderungen des Technischen Baugesetzbuchs, einer öffentlichen Einrichtung des Ministeriums für Verkehr, Mobilität und Stadtentwicklung, die die Einhaltung der Parameter für nahezu energieautarkes Bauen bei allen Neubauten regelt. Dies stellt eine erhebliche Einsparmöglichkeit bei Strom- und Gaskosten dar, insbesondere angesichts der derzeit extrem hohen Energiepreise.

Welche Vorteile bietet ein passives Fertighaus?
Einer der Hauptvorteile von Passivhäusern ist die Energieeinsparung. Diese wird durch die dreifache Wärme-, Schall- und Elektroisolierung , die für ein angenehmes Raumklima bei minimalem Energieverbrauch sorgt.
Darüber hinaus zeichnet es sich aufgrund seiner hohen Energieeffizienz durch ein hohes Maß an Wohlbefinden seiner Bewohner aus, insbesondere aufgrund der optimalen Bedingungen für thermischen Komfort und seiner naturschonenden Bauweise.
Was ist das Passivhaus-Zertifikat?
Der Passivhaus-Zertifizierungsstandard kennzeichnet Häuser, die eine Reihe von Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllen und in die Liste der Passivhäuser aufgenommen wurden. Er wurde von den Professoren Bo Adamson von der Universität Lund in Schweden und Wolfgang Feist vom Deutschen Institut für Bauen und Umwelt entwickelt, die 1994 das Passivhaus Institut (PHI) in Deutschland gründeten. Jeder kann sich zertifizieren lassen, sofern er die vom Institut festgelegten Anforderungen erfüllt.
Was kostet ein Passivhaus in Spanien?
Was die Produktionskosten eines passiven Fertighauses betrifft, so liegen diese beim spanischen Unternehmen American Building System oder ABS, einem führenden Hersteller, Vertreiber und Verkäufer dieser Art von umweltfreundlichen passiven Fertighäusern, bei einem Startpreis von 1.400 Euro + MwSt. (10%) pro Quadratmeter.
Laut Quellen des in Guadalajara ansässigen Unternehmens beträgt die durchschnittliche Größe solcher Passivhäuser typischerweise 120 Quadratmeter. Der Endpreis würde sich demnach auf 168.000 € zuzüglich Mehrwertsteuer. Wie bei jedem Einzelfall hängt das endgültige Budget jedoch direkt von den Wünschen des potenziellen Kunden ab, insbesondere vom Haustyp, der Größe und den gewählten Materialien.




