Würde man diese Frage mehreren Personen stellen, würden die meisten wahrscheinlich antworten, dass die Anzahl der benötigten Aufzüge geschätzt oder anhand des Budgets des Bauträgers ermittelt wird. Tatsächlich erfordert die Bestimmung der benötigten Aufzugsanzahl jedoch Berechnungen.
Laut Architektin Yermys Peña basiert diese Ermittlung auf einer Gleichung, die verschiedene Parameter berücksichtigt, die als variable Annahmen gelten. Diese Annahmen hängen von der Gebäudenutzung, der Anzahl der bedienten Stockwerke, der Anzahl der Wohnungen pro Etage und der Anzahl der Personen ab, die sich alle fünf Minuten in den jeweiligen Bereichen bewegen. „Wir nennen diesen Prozess vertikale Verkehrsberechnung“, erklärt die Expertin.
Weitere Faktoren, die ihrer Meinung nach berücksichtigt werden, sind:
- Die Förderhöhe des Aufzugs.
- Gebäudetypologie (zur Festlegung der optimalen akzeptablen Wartezeit, z. B.: Büros 45 s, Wohnungen 60 s usw.)
- Die Dauer jeder Reise.
- Die Anzahl der Fahrgäste, die pro Fahrt befördert werden können.
- Die Zeit, die zwischen den Haltestellen vergeht. (Etage 2, Etage 3…)
- Aufzugsgeschwindigkeit.
- Die Dauer des Ein- und Ausstiegs der Passagiere.
Wie Sie sehen, ist dies keine Entscheidung, die man leichtfertig treffen sollte; eine korrekte Berechnung wird jedoch zukünftigen Stress für die Nutzer des Gebäudes verhindern.
Quelle: Instagram yermyspena




