Zabala gab mehr als vier Millionen Euro für Schmuck, Hotels und Kunstwerke aus und erwarb die Villa in der Dominikanischen Republik
Entnommen aus Diario Libre
José Luis Zabala, gegen den wegen der Plünderung eines der wichtigsten öffentlichen Energieunternehmen Lateinamerikas, Petróleos de Venezuela SA (PDVSA), soll sich eine Villa in einer exklusiven Wohnanlage in der Dominikanischen Republik erworben haben.
Laut der spanischenbestätigen Kreditkartenabbuchungen und Überweisungen, dass Zabala zwischen 2008 und 2012, als der Diebstahl bei dem Ölkonzern geplant wurde, mehr als vier Millionen Euro für Schmuck, Hotels und Kunstwerke ausgab und außerdem die Villa in der Dominikanischen Republik erwarb.
Zabala wird vorgeworfen, während der Betrugsjahre gegen das staatliche Energieunternehmen mehr als vier Millionen für Luxusgüter ausgegeben zu haben.
Dem Bericht zufolge belegen von dem internationalen Medienunternehmen eingesehene Dokumente, dass der Versicherungsmakler 2011 eine Anzahlung von 602.000 € Villa im Wert von 1,7 Millionen € im exklusiven Ferienort Cap Cana in Higüey leistete. Weiterhin wird darin erwähnt, dass Zabala 33.645 € für diverse Reparaturen zur Verschönerung des Gartens dieser Immobilie, bekannt als Villa Marina Cap Cana,.
Der Geschäftsmann, der nicht bei PDVSA angestellt war, wird in Andorra wegen seiner Verbindung zu einem der Mitglieder des Komplotts, das das öffentliche Unternehmen geplündert hat, dem venezolanischen Versicherungsmagnaten Omar Farías.
Im Jahr 2018 erhob ein andorranisches Gericht Anklage gegen rund 30 Personen wegen der Plünderung des PDVSA-Konzerns , darunter Zabala, Farías sowie die ehemaligen venezolanischen Vize-Energieminister Nervis Villalobos und Javier Alvarado. Ihnen allen wird seither Geldwäsche und Bestechung vorgeworfen, da sie angeblich illegale Provisionen von Unternehmen, insbesondere chinesischen, gefordert haben sollen, denen der venezolanische Staatskonzern anschließend lukrative Aufträge erteilte.
Das Netzwerk war zwischen 2007 und 2012 und nutzte ein komplexes Geflecht von rund dreißig Unternehmen mit Sitz in Steueroasen wie Belize oder Ländern mit Bankgeheimnis, wie der Schweiz und Andorra, um seine illegal erworbenen Gewinne zu waschen. Das mutmaßlich durch Korruption im Ölkonzern verunreinigte Geld landete auf den Konten der BPA, einer Institution, die 2015 wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an der Geldwäsche für internationale kriminelle Organisationen beschlagnahmt wurde.




