Von Indhira Desangles
Ich höre seit über zwei Jahren viel über die „beschleunigte“ kybernetische und digitale Transformation und Revolution. Nach reiflicher Überlegung bin ich jedoch zu dem Schluss gekommen, dass wir eher über die digitale Beschleunigung im Immobiliensektor sprechen, wobei der Unternehmenssektor natürlich nicht immun dagegen ist.
Alle Phasen einer gewerblichen Immobilientransaktion weisen eine signifikante digitale Komponente auf, von der Werbung über das Angebot (und Gegenangebot), die Transaktion, die Dokumentation bis hin zur eigentlichen Durchführung.
Und es ist durchaus berechtigt zu fragen: Wie gelingt der Einstieg in dieses digitale Ökosystem und wie kann man sich dort durchsetzen? Mein erster Rat: Definieren Sie ein Ziel, auf das Sie Ihre Geschäftsstrategie ausrichten möchten. Dies dient als Grundlage für fundierte Entscheidungen und hilft Ihnen zudem, den Sinn und Zweck Ihres Unternehmens nicht aus den Augen zu verlieren.

Zweitens sollten Sie sich ein paar Fragen stellen, die Sie dazu anregen, über den einzuschlagenden Weg nachzudenken:
Wie innovativ sind Sie bereit in einer Welt zu sein, in der traditionelles Marketing noch immer die Norm ist?
A: Ich empfehle Ihnen, sich nicht für einen der beiden Kanäle zu entscheiden, da beide parallel existieren sollten. Stellen Sie sich Folgendes vor: Sehen Sie als Kunde noch Plakate, Schilder und Poster, die Ihre Aufmerksamkeit erregen? Wenn Sie jetzt Ihr Smartphone checken Informationen. Sehen Sie? Beide sind wichtig! Sie müssen Ihre finanziellen Ressourcen nur klug einsetzen, denn eine digitale Strategie ist definitiv deutlich kostengünstiger.
Welche digitalen Plattformen möchten Sie nutzen, um eine Online-Marke aufzubauen?
A: Das hängt ganz davon ab, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält. Wenn Sie beispielsweise im Bereich Gewerbeimmobilien tätig sind, ist es definitiv wichtig, in sozialen Medien wie LinkedIn und insbesondere bei Google präsent zu sein.
Welche Art und Häufigkeit von Inhalten werden Sie produzieren können, um diese Lücken zu füllen?
A: Das hängt davon ab, wie kreativ und proaktiv Ihr Team bei der Erstellung wertvoller, angebotsorientierter Inhalte ist. Es ist wichtig, mindestens einmal pro Woche Zeit für die Planung der Inhalte einzuplanen, an denen Sie arbeiten werden: Blogbeiträge, Artikel, Videos, Grafiken, Trendanalysen, Showreels usw. Entscheidend ist, die Fragen Ihrer wichtigsten Interessenten und Kunden zu beantworten.
Wie viele qualifizierte Leads benötigen Sie voraussichtlich, um als erfolgreich zu gelten?
Ich empfehle Ihnen, Ihre Konversionsrate, also das Verhältnis von Leads zu abgeschlossenen Verträgen. Das ergibt den Prozentsatz. Sobald Sie diesen Wert haben, können Sie berechnen, wie viele Leads Sie benötigen, um die gewünschte Anzahl an Kunden zu gewinnen und sagen zu können: Ich habe es geschafft!
Mit welchen Teams aus Mitarbeitern, Lieferanten und Spezialisten für digitales Marketing würden Sie zusammenarbeiten?
A: Ich empfehle Ihnen, sich nicht nur mit Experten für die Erstellung von Inhalten zu umgeben, sondern auch eine hochqualifizierte Ausbildung zu absolvieren, damit Sie digitale Indikatoren verstehen und interpretieren können und wissen, wie Investitions- und Segmentierungsstrategien richtig eingesetzt werden.
Abschließend möchte ich meine Gedanken zum Thema Unternehmensmarketing teilen: Haben Sie keine Angst vor Immobilien 2.0 oder Innovationen. Sie können sich als Unternehmen positionieren, das Immobilien verkauft und die Bedürfnisse seiner Kunden effektiv erfüllt, indem es deren Anforderungen kontinuierlich überwacht. Dies gelingt Ihnen, wenn Sie die strategischen Elemente des Modells anwenden, die am besten zu Ihnen und Ihrem Stil passen.
Der Autor ist:
Spezialist für Gewerbe- und Unternehmensimmobilien. Acropolis Corporate Center, Spatium, 8. Etage, Piantini, Santo Domingo, Dominikanische Republik, 10127.
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