Laut Daten der National Association of Realtors sanken die Verkäufe bestehender Häuser in den Vereinigten Staaten im Juli gegenüber dem Vormonat um 2,2 % und im Jahresvergleich um 16,6 % auf einen annualisierten Wert von 4,07 Millionen
Die jüngsten Daten zum US-amerikanischen Wohnungsmarkt haben die Befürchtungen einer Immobilienkrise neu entfacht. Der Zinssatz für 30-jährige Hypotheken mit festem Zinssatz erreichte letzte Woche 7,31 Prozent und damit den höchsten Stand seit Dezember 2000, während die Nachfrage nach Hypotheken für den Hauskauf laut Daten der Mortgage Bankers Association (MBA) auf den niedrigsten Stand seit April 1995 einbrach.
„Die Anträge auf Hypotheken für Hauskäufe fielen auf den niedrigsten Stand seit April 1995, da sich die Käufer aufgrund des hohen Zinsniveaus und der sinkenden Kaufkraft vom Markt zurückzogen“, sagte Joel Kan, Vizepräsident und stellvertretender Chefökonom der MBA.
In diesem Zusammenhang erklärte der Experte, dass der Zinssatz für Hypotheken mit festem Zinssatz und einer Laufzeit von 30 Jahren zwar letzte Woche auf 7,31 % gestiegen sei, „den höchsten Stand seit Dezember 2000, aber das geringe Wohnungsangebot die Preise in vielen Märkten ebenfalls hoch hält und die Hürden für Käufer beim Erwerb von Wohneigentum noch erhöht.“.
Das US-Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung (HUD) gab gestern bekannt, dass die Verkäufe neuer Einfamilienhäuser im Juli eine annualisierte Rate von 714.000 Einheiten erreichten, ein Anstieg von 4,4 % gegenüber Juni und 31,5 % gegenüber dem gleichen Monat im Jahr 2022. Der mittlere Verkaufspreis lag bei 436.700 US-Dollar und der durchschnittliche Verkaufspreis bei 513.000 US-Dollar, was einem Rückgang von 8,7 % bzw. 9,2 % im Jahresvergleich entspricht.
Die Kreditkosten sind diese Woche weiter gestiegen; Mortgage News Daily bezifferte den 30-jährigen Festzins am vergangenen Dienstag auf fast 7,5 Prozent.
Laut Daten der National Association of Realtors sanken die Verkäufe bestehender Häuser in den USA im Juli im Vergleich zum Vormonat um 2,2 % und im Jahresvergleich um 16,6 % auf ein annualisiertes Gesamtvolumen von 4,07 Millionen. Zwei Faktoren treiben die aktuelle Verkaufsentwicklung an: die Verfügbarkeit von Immobilien und die Hypothekenzinsen.
Quelle: Hoy Newspaper.




