SANTO DOMINGO – Der Präsident des dominikanischen Ingenieur-, Architekten- und Vermessungsverbands (CODIA), Ingenieur Carlos Eligio Mendoza, schlug der Regierung vor, die Steuerreform im Kongress erneut einzubringen, um die öffentlichen Finanzen zu stärken und die Durchführung von Projekten mit großer sozialer Bedeutung, wie beispielsweise der S-Bahn, zu ermöglichen.
Laut CODIA wäre eine angemessene Steuerreform unerlässlich, um die notwendigen Ressourcen zu sichern und eine nachhaltige Stadtentwicklung zu gewährleisten, die der Bevölkerung zugutekommt.
Ebenso sprach sich der Vertreter der CODIANs für den Bau der Metro Santo Domingo im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft aus, nachdem die öffentliche Ausschreibung kürzlich abgesagt worden war.
Laut Aussage des Präsidenten von CODIA würde dieses Modell es dem Privatsektor ermöglichen, die notwendigen Ressourcen und Erfahrungen für die Durchführung des Projekts beizusteuern, die finanzielle Belastung des Staates zu verringern und sicherzustellen, dass die Arbeiten trotz der aktuellen Budgetbeschränkungen voranschreiten.
Mendoza wies darauf hin, dass es nach der Rücknahme der Steuerreform zu einer „erheblichen Reduzierung der für diese Art von Arbeit bereitgestellten Mittel“ gekommen sei.
„Für CODIA würde eine öffentlich-private Partnerschaft nicht nur den Bau der Bahnstrecke rentabel machen, sondern auch den Weg für zukünftige Infrastrukturprojekte im Land ebnen, mit einer Finanzierungsstruktur, die nicht ausschließlich auf öffentlichen Mitteln basiert“, erklärte er.
Die Institution argumentiert, dass eine strategische Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor die Effizienz der Durchführung verbessern und die soziale Wirkung dieser Arbeiten maximieren würde.




